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Gartentipps für den Juni

Gemüse und Kräuter

Pflücksalate säen
Ende Mai/Anfang Juni kann man noch Pflücksalate säen. Es sind pflegeleichte Pflanzen, die sich bis in den Spätsommer beernten lassen, wenn man nur die äußeren Blätter pflückt, das Herz aber unversehrt bleibt. Sie gedeihen auch gut in Balkonkästen oder Töpfen auf der Terrasse! Ein anderes Wort für Pflücksalat ist Schnittsalat. Es gibt unterschiedliche Angebote: von dem einzelnen Salat bis zur Salatmischung. Bei Asiasalaten muss man berücksichtigen, dass sie aus der Familie der Kohlgewächse (Kreuzblütler) stammen, wenn man die Fruchtfolge einhalten möchte.

Was man im Juni säen kann:

  • Romanesco, Chinakohl, Rotkohl, Grünkohl, Kohlrabi, (Kreuzblütler)
  • Radicchio, Zuckerhut, Pflücksalat (bis Anfang Juni), Eisbergsalat (Korbblütler)
  • Bohnen (Leguminosen), Zuckererbsen
  • Mais (Süßgras)
  • Lupinen, Kapuzinerkresse, Basilikum
  • Dill + Möhren (bitte auf das Samentütchen schauen!) (Doldenblütler)

Eingerollte Blätter an Tomaten
… können auf ein hohes Nährstoffangebot oder auf Stoffwechselstörungen hinweisen, die sich jedoch meist nicht auf den Ertrag auswirken. Folgende Punkte sollte man ggf. überprüfen:

  • gleichmäßige Wasserversorgung (der Boden sollte ein gleichmäßige Feuchtigkeit behalten aber nicht zu nass sein),
  • Überdüngung vermeiden (ggf. gekaufte Pflanzenerde verwenden, wenn man sihc nicht sicher ist)
  • wenn die Tomate nicht explizit als „Freilandtomate“ benannt wird, sollte sie besser unter einem Dach stehen,
  • beim Gießen möglichst nicht die Blätter benetzen.

Gurken (im Gewächshaus) ausdünnen
Auch wenn es uns freut, wenn die Gurken viele Früchte ansetzen: ein zu starker Fruchtansatz führt zum Abstoßen von Früchten. Wenn das Blattwerk zu dicht wird, fördert diese das entstehen von Pilzinfektionen. Dünnen Sie daher ein paar Früchte und Blätter aus, um eine gute Ernte zu erhalten. Folgende Regeln gelten hier:

  • das Entfernen der ersten Blüten fördert die spätere Blüten-und Fruchtbildung
  • alle Seitentriebe nach 2 Gurkenansätzen und 2 Blättern entspitzen,
  • bilden sich weitere Seitentreibe an einem Seitentrieb, so entspitzt man diese schon nach der 1. Gurke und dem 1. Blatt
  • in den unteren 50 cm sollten sich keine Früchte entwickeln,
  • wenn man Gurken im Gewächshaus an Schnüren nach oben führt, kann man den Haupttrieb ebenfalls entspitzen, wenn die Pflanze hoch genug ist,
  • bei Freilandgurken können diese Maßnahmen ausfallen, jedoch kann auch hier ein Entspitzen die Fruchtentwicklung und die Gesundheit der Pflanzen fördern.

Freilandgurken
…können Mehltau entwickeln, wenn es über eine längere Zeit trocken und warm ist. Probieren Sie es mit folgenden Hausmitteln:

  • Buttermilch oder Rohmilch mit Wasser 1:8 mischen und damit die betroffenen Pflanzen spritzen,
  • 1 Pk. Backpulver und 20ml Rapsöl mit 2 l Wasser mischen und auf die Pflanzen spritzen,
  • Algenkalk dünn über die Blätter streuen.

Übrigens: echten Mehltau erkennt man am abwischbaren, weißlichen, später schmutzig-braunen Belag auf der Blattoberseite. Er gedeiht bei längeren trockenen Wärmephasen im Sommer. Er befällt oft Rosen, Gurken und Möhren.

Falscher Mehltau wächst gut bei kühler, feuchter Witterung im Frühjahr und Herbst. Auf der Blattunterseite findet man einen grauvioletten „Rasen“, auf der Blattoberseite entwickeln sich gelbe Flecken. Er befällt bevorzugt Kohlpflanzen, Radieschen, Rettich, Spinat und Zwiebeln aber auch Rosen. Gegen ihn helfen die Milchspritzungen nicht. Er wird durch eine zu intensive Stickstoffversorgung gefördert. Hausmittel zum Ausprobieren:

  • Pflanzenstärkungsmittel auf Algenbasis (Algenkalk) auf die Blattunterseite aufbringen, wenn möglich,
  • Knoblauchbrühe

Gegen beide Arten des Mehltaus ist eine gute Belüftung des Pflanzen und des Bodens hilfreich. So sollten z.B. Rosen nicht mit Rindenmulch gemulcht werden.

Weitere Empfehlungen gegen beide Arten sind:

  • Brennessel- oder Ackerschachtelhalmsud. Sie kräftigen die Widerstandskraft des Pflanzen.

Möhren und rote Bete vereinzeln
Für gut entwickelte Möhren sollte man auf sie auf einen Abstand von 2 – 3 cm ausdünnen – auch wenn es weh tut. Diese Arbeite kann man sich ersparen, wenn man Saatbänder oder setzt pilliertes Saatgut verwendet.

Rote oder gelbe Bete auch vereinzeln. Bei Bete kann man die jungen Pflanzen noch an einen anderen Ort setzen.

Damit Möhren besser keimen, kann man die Samen in einem Topf mit Erde vortreiben lassen. Dabei darauf achten, dass man die Erde im Topf immer feucht hält, denn Möhrensamen benötigen viel Feuchtigkeit zum Keimen. Die ganz jungen Triebe werden dann vorsichtig in die vorbereitete Saatrille gesät. Sie funktioniert leider nicht mit Saatband oder pilliertem Saatgut.

Gießen
Dies ist wohl die Hauptbeschäftigung im Sommergarten, wenn es wenig regnet. Verwenden Sie möglichst warmes Wasser aus der Regentonne, um die Pflanzen nicht mit einem kalten Strahl zu „erschrecken“. Wenn möglich, gießen Sie nur die Erde, nicht die Pflanzen. Feuchte Blätter fördern die Pilzentwicklung. Morgens Gießen wird empfohlen. Es ist besser, jeden 3. Tag durchdringend zu gießen, als jeden Tag ein bisschen. Mit dem kräftigen Gießen fördern Sie die Wurzelentwicklung in die Tiefe.

Düngen
Bei warmem Wetter werden die Nährstoffe im Boden verstärkt freigesetzt. Wenn man einen Langzeitdünger ausgebracht hat, sollte man keine zusätzlichen Düngergaben vornehmen. Es könnte zuviel werden.

Gemüsezwiebeln düngen
Gemüsezwiebeln benötigen mehr Nährstoffe als Speisezwiebeln. Diese evtl. beim Gießen mit einem Flüssigdünger versorgen.

Blumenkohl und seine Varianten
Romanesco ist eine besonders zarte Blumenkohl-Variante. Er wird im Juni bis Juli in Schalen gesät und kann nach 3 – 4 Wochen ausgepflanzt werden. Ähnliches gilt für lila Blumenkohl, der es ebenfalls schön warm mag. Beide Sorten stammen aus Süditalien.

Vorgezogenen Blumenkohl und Brokkoli kann man bis Mitte Juni noch setzen. Wenn die Kohlblumen beginnen sich zu entwickeln, schützt man sie gegen die Sonne, indem man die äußeren Blattspitzen über ihnen zusammenbindet.

Kohlfliege
Im Juni fliegt die zweite Generation der Kohlfliege. Gegen sie helfen Kulturschutznetze oder Kohlkragen an den Füßen der Kohlpflanzen, die die Fliege an der Eiablage hindern.

Stangenbohnen…
…müssen u.U. nochmal an ihren Rankstäben erneut befestigt werden.

Zuckerhut aussäen
Ab Mitte Juni kann man Zuckerhut aussäen. Weil er eine Pfahlwurzel bildet, wird die Freilandaussaat empfohlen. Diese sollte man vor Schnecken schützen. Bei der Anzucht in Töpfen die jungen Pflanzen recht früh aussetzen, damit die Pfahlwurzel ungehindert wachsen kann.

Spargel
Für Spargel ist der 10. Juni der letzte Erntetag.

Tomaten
Das Lieblingsgemüse! Sie sollten nicht neben Kartoffeln stehen, um den Kraut- und Braunfäule Einhalt zu gebieten. Auch Erdbeeren sind für diesen Erreger empfänglich bzw. geben ihn weiter. Man kann sie an braunen, runzeligen Flecken auf den unteren Blättern erkennen, die sich rasch vergrößern und dann auf benachbarte Blätter und Stängel übergehen. Für eine gesunde Entwicklung sollten Tomaten an einem sonnigen Standort mit ausreichend Pflanzenabstand und überdacht stehen. Freilandtomaten sind besonders robust gegen Regen von oben und benötigen daher weniger Überdachung. Ob es ganz ohne Dach geht hängt von den Regen mengen ab. Sollte es im Sommer oder Spätsommer viel regnen, muss man seine Tomate wohl doch vor übermäßiger Feuchtigekeit schützen. Wer kein Dach bauen möchte oder kann, kann „Tomatenhauben“  aus dem Baumarkt ausprobieren.

Freiland oder nicht und wenn ja, wie… dazu gibt es viele Beiträge im Internet. In einem Fall wurde ein Härtetest vorgenommen. Eine Lehre aus diesem Härtetest war, dass das Hochbinden der Tomaten vorteilhaft ist, weil damit das Abtrocknen des Laubs bzw. ein freies, luftiges Wachstum gefördert wird. Je enger die Blattmasse, desto günstiger für Pilze und andere Krankheitserreger.

Kräuter aussäen
Dill, Kresse, Kerbel und Bohnenkraut kann man jetzt noch aussäen. Kresse ist ein Lichtkeimer. Sie sollte nicht mit Erde bedeckt werden.

Kräuter verjüngen
Kräuter, die als Halbstrauch wachsen, wie Salbei, Thymian und Ysop, kann man nach der Blüte zurückschneiden. Sie treiben dann an der Basis wieder gut aus und bilden wieder dichte Büsche. Die abgeschnittenen Zweige trocknen lassen für den Gebrauch in der Küche. Ein Schnitt bei bedecktem Himmel ist besser.

Kamillenblüten ernten
Bei sonnigem Wetter im Zeitraum des zunehmenden Mondes sammeln. Blüten auf keinen Fall waschen.

Kartoffeln
Die ersten Frühkartoffeln werden jetzt geerntet. Spätere Sorten nochmal anhäufeln.

Obstgarten

Erdbeeren
Damit die Früchte trocken liegen, Pflanzen evtl. nochmal mit Stroh unterlegen. Beim Ernten auch die angefaulten Früchte entfernen, damit sie andere Beeren nicht infizieren. Faule Erdbeeren darf man auf dem Kompost entsorgen. Nur bei Trockenheit gießen.

Rhabarber…
…lässt sich noch bis Ende Juni ernten, dann steigt die Oxalsäure an und man sollte auf ihn bis zum nächsten Jahr verzichten, es sei denn, man besitzt bereits eine neugezüchtete Sorte, die keine Oxalsäure mehr bildet. Man kann ihn für Marmelade und Kompott gut mit Erdbeeren kombinieren.  

Auch Sauerampfer nicht mehr nach Ende Juni ernten.

Äpfel ausdünnen
Wenn die Bäume im Juni einige Früchte abstoßen, kann man diese Ausdünnung per Hand unterstützen. Pro Fruchtstand werden 1 -2 Äpfel belassen. Ein Abstand von 15 – 20 cm zwischen den Früchten ist optimal. Dabei kann man angestochene und beschädigte Äpfel vorab aussortieren. Diese dann aber nicht auf den Kompost werfen.

Juniriss
Wie der Name schon sagt, werden jetzt Triebe an Apfelbäumen weggerissen. Man reißt krautige Triebe, die für den Baumaufbau nicht benötigt werden oder die an ungünstigen Positionen stehen.  Auch Konkurrenztriebe an Leitästen oder im Bereich der Baumspitze können gerissen werden, um so dem Baum eine stabile Form zu erhalten. Nicht jeder Wassertrieb muss gerissen werden. Wachsen sie an günstigen Orten, kann man sie als Fruchtholz für das kommende Jahr stehen lassen.

Birnen gießen…
…wenn wenig Regen fällt, damit sie keine Steinzellen entwickeln.

Weinreben schneiden
Jetzt kann man mit dem ersten Sommerschnitt an Weinreben beginnen. Triebe mit einem Fruchtansatz auf  3 – 5 Blätter vor dem Fruchtansatz belassen.

Pflaumenwicklerbefall eindämmen
Um die Anzahl madiger Pflaumen, Zwetschgen, Pfirsiche und Aprikosen zu reduzieren, sammeln Sie  abgestoßenen grünen Früchte auf und entsorgen Sie sie im Hausmüll. In diesen Früchten wachsen die Raupen der zweiten Generation der Wickler heran. So verhindern Sie, dass sie ebenfalls die Früchte später befällt.

Zusätzlich ist eine Handausdünnung der Früchte für die Fruchtqualität förderlich. Bei Pfirsichen sollte eine faustbreit Platz zwischen den einzelnen Früchten verbleiben. Für Zwetschgen gilt: maximal 20 Früchte pro laufendem Meter Fruchtholz.

Obstbäume nicht düngen, wenn…
…sie vital aussehen, also zwar wenig oder keine Früchte tragen aber sonst gut im Grün stehen. Bei einer Düngung werden die wenigen Früchte zu groß und eventuell schadanfälliger und weniger haltbar.

Monilia reduzieren
Aprikosen, Pfirsichen, insbesondere Sauerkirschen und Mandelbäumchen können von Monilia befallen werden. Wenn möglich, die befallenen Trieb so weit zurückschneiden, bis kein braunes, befallenes Gewebe mehr erkennbar ist.

Apfelwickler
Ab Anfang Juni helfen Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma gegen Apfelwicklerbefall. Nach ca. 2 – 3 Wochen nach Aufhänen einer Karte beginnen die Wespen, die Apfelwickler-Eier aufzusuchen. Ein gutes Ergebnis soll eintreten, wenn man die Karten an 3 Terminen nacheinander aufhängt.

Eine weitere Methode, um den Befall im kommenden Jahr zu dezimieren, sind Wellpapperinge, die man um den Baum legt. Unter ihm verstecken sich die Maden, die aus den Äpfeln kommen. Die Papperinge wöchentlich über einem Wassereimer ausbürsten und auch den Stamm des Apfelbaumes ausbürsten.

Eine natürliche Bekämpfung am Boden erfolgt mit SF-Nematoden (Steinernema Feltiae). Sie werden mit der Gießkanne im Bereich der Baumtraufe ausgegossen. Dort befallen sie Maden aller Art – auch die des Apfelwicklers.

Kirschfruchtfliege
Sie befällt die Früchte, wenn sie sich von Gelb nach Rot verfärben. Eine gelbe Kirschsorte wird daher nicht befallen. Hier kann man mit Leim bestrichene Gelbtafeln aufhängen, um einen Teil der Kirschfruchtfliegen abzufangen. Über kleinere Bäume kann man zur Abwehr ein Kulturschutznetz überziehen. Ohne Netz werden meist alle Kirschen von der Fliege befallen. Ein Frühzeitiges Ernten und die Aufbewahrung im Kühlschrank verhindern, dass die Maden sich entwickeln und die Früchte faulen.

Gartenteich

Seerosen pflanzen
Seerosenpflanzen, deren Blätter bereits sichtbar sind, dürfen beim Pflanzen anfangs nicht tiefer als 80 cm gesetzt werden, sonst können sie absterben. Besser ist es, die Pflanzen allmählich an größere Wassertiefen zu gewöhnen.

Ziergarten

Nachblüte beim Rittersporn fördern
Wenn die Blüte verwelkt ist, Rittersporn eine handbreit über dem Boden abschneiden, weiterhin gut wässern und düngen, dann erfreut uns die Pflanz im September noch mit einer zweiten Blüte.

Sommerblumen pflanzen
Im Juni können noch folgende Sommerblumen gepflanzt werden:

  • Bärenohr,
  • Fuchsschwanz (Amarant),
  • Gauklerblume,
  • Leberbalsam (Ageratum),
  • Levkoje,
  • Löwenmäulchen,
  • Männertreu (Lobelie),
  • Mittagsgold (Gazanie),
  • Ochsenzunge (Anchusa),
  • Petunie,
  • Salbei,
  • Schmuckkörbchen (Cosmea),
  • Spinnenpflanze,
  • Tagetes,
  • Verbene,
  • Ziertabak  und
  • Zinnie.

Rosenpflege
Rosen nur bis Juli düngen. Spätere Düngergaben verhindern ein Ausreifen des Holzes wodurch es im Winter zu Frostschäden kommen kann. Verblühte Rosen ausschneiden und zwar unterhalb des ersten oder zweiten voll entwickelten Blattes.

Heckenschnitt – bis Ende Juli möglich
Dort, wo keine Vögel mehr brüten, kann die Hecke geschnitten werden. Die Vereinshecken sollten so  geschnitten werden, dass sie nach dem Schnitt oben schmaler sind als unten. Das Laub kann gehäckselt und/oder kompostiert werden.

Blumenzwiebeln ausgraben
Ab Ende Juni kann man Tulpen- und andere Zwiebel mit der Grabegabel aus dem Boden heben, sie für das kommende Jahr zu übersommern. Ausgehobene Zwiebeln von der Erde befreien und abtrocknen lassen. Im dunklen kühlen Raum bis zum Herbst lagern. 

Tiere im Garten

Laufkäfer fördern
Laufkäfer sind nützliche Helfer im Garten, da sie Schnecken, Raupen, Ameisen, Engerlinge, Kartoffelkäfer, Drahtwürmer und Blattläuse fressen. Schaffen Sie für die nachtaktiven Käfer Unterschlupfmöglichkeiten unter Brettern, Steinen, in Laubhaufen oder alten Kompostmieten und verzichten Sie möglichst auf chemischen Pflanzenschutz.

Specials
Odermennig wird jetzt gesammelt.

Für „Nußgeist“ verwendet man grüne Walnüsse. Im Juni können sie dafür geerntet werden. 20 Stück reichen.

Gartentipps für den Mai

Gemüse und Kräuter

Waldmeister schneiden
Man kann jetzt noch Waldmeister für Bowle schneiden, wenn er nicht schon blüht. Sobald die Pflanzen blühen, wird das im Waldmeister enthaltene Cumarin giftig.

Gemüseaussaaten
Im Mai kann man folgende Gemüse säen:

  • Spitzkohl (nur Anfang Mai) (Kreuzblütler),
  • Chicorée, Radicchio, Löwenzahn, (= Korbblütler),
  • Möhren, Petersilie, (= Doldenblütler),
  • Buschbohnen, Stangenbohnen, Feuerbohnen, Markerbse, Zuckererbse, andere Erbsen (= Leguminosen), diese eine bis 24 Stunden vor der Aussaat im warmem Wasser quellen lassen, dann keimen sie besser,
  • Kürbis, Gurke, (= Kürbisgewächse),
  • Zuckermais (einweichen), (= Süßgrasgewächs),
  • Radieschen, Rettich (= Kreuzblütler).

Sonnenbrand an Jungpflanzen vorbeugen
Selbst vorgezogene Gemüsepflänzchen und Blumen sollten, bevor sie ins Beet gesetzt werden, an die Außentemperaturen und die direkte Sonneneinstrahlung gewöhnt werden. Nutzen Sie dazu Tage, die bewölkt sind oder stellen Sie die Pflänzchen an einen beschatteten Ort, um sie zu akklimatisieren.

Gemüse auspflanzen
Jetzt können folgende Gemüsejungpflanzen ausgepflanzt werden:

  • Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, (Kreuzblütler)
  • Kopfsalat, Eissalat, Pflücksalat, Bindesalat, (Korbblütler)
  • Knollenfenchel, Sellerie, Bleichsellerie, (Doldenblütler)
  • (Früh-)Kartoffeln (Nachtschatten),
  • Tomate, Paprika, Aubergine (Nachtschatten, nach den Eisheiligen)
  • Sojabohne, (Hülsenfrucht)
  • Porree, (Lauchgewächs)
  • Neuseeländischer Spinat, (Eiskrautgewächs)
  • Zucchini, Gurke, Kürbis (Kürbisgewächs, nach den Eisheiligen)

Stangenbohnen
Bei der Saat von Stangenbohnen gilt: Weniger ist mehr! Legen Sie maximal 6 Samen pro Stange, da sonst zu üppiges Laub die Blütenbildung hemmt und die Krankheitsanfälligkeit der Pflanzen erhöht.

Bohnenrost
Weißliche Pusteln auf den Blattunterseiten oder Hülsen der Bohnen deuten auf den Bohnenrost hin. Er wird durch längere Feuchtphasen in dem Bohnenbestand begünstigt.  Um ihn zu vermeiden bzw. einzudämmen, hilft das Gießen der Bohnen nur von unten und ggf. ein Auslichten eines zu engen Bestandes.

Salat
Junge Salatpflanzen gedeihen besser, wenn Sie sie in einen Schneckenkragen pflanzen. Nicht nur Schnecken, auch Mäuse und Läuse verschonen sie dann eher und Sie können schöne Köpfe ernten.

Chicoree und Löwenzahn für die Treiberei säen
Wer es probieren möchte: die Aussaat von Löwenzahn und Chicoree für die Treiberei wird in den ersten Tagen der zweiten Maihälfte gemacht. Der Erfolg des Treibens im Winter hängt von der Stärke der Wurzeln ab. Nehmen Sie daher einen Reihenabstand von 30 cm. Nach dem Auflaufen (Keimen) die Pflanzen auf 10 bis 15 cm in der Reihe vereinzeln.

Kräuter
Einjährige Kräuter, wie Basilikum, Dill, Kerbel, Borretsch und Bohnenkraut können ab der zweiten Maihälfte draußen gesät werden.

Tomaten
Für eine gute Entwicklung der Pflanzen sollten sie gleichmäßig gewässert und rechtzeitig angebunden werden. Bei manchen Sorten müssen die Seitentriebe aus den Blattachseln regelmäßig entfernt werden (ausgeizen). Ein Dach über den Pflanzen (z.B. aus UV-beständiger Folie) schützt sie vor dem Befall von Kraut- und Braunfäule.

Dill und Möhren
Dill gemeinsam mit Möhren ausgesät soll deren Auflaufen beschleunigen. Wenn die Möhren zu dicht stehen, sollte durch Ausziehen einzelner Pflanzen ausgedünnt werden.

Ausgezogene Rote-Beete-Pflänzchen kann man noch an einem anderen Ort einpflanzen.

Zuckermais…
…ist frostempfindlich und sollte deswegen draußen nicht vor Ende Mai ausgesät werden.  Der empfohlene Reihenabstand liegt bei 60 cm, der Abstand in der Reihe bei 40 cm. Enger gesäter Mais kann als Windschutz für Gurken und Paprika dienen.

Spargel
Wer Spargel in seinem Garten anbauen möchte, kann mit Grünspargel starten. Dieser ist einfacher zu ziehen als der weiße Spargel. Er Enthält mehr wertvolle Inhaltsstoffe und muss nicht vor dem Kochen geschält werden. Nur dicke Stangen am unteren Drittel schälen.

Gurken
Ein Befall mit dem Gurkenmosaikvirus zeigt sich zuerst an den jüngsten Blättern. Diese weisen mosaikartige Flecken und Verkrüppelungen auf. An alten Früchten entstehen später warzenartige Missbildungen. Sind Ihre Gurken von diesem Virus befallen, können Sie die Pflanzen nur noch aus dem Garten entfernen. Eine chemische Bekämpfung ist nicht möglich. Greifen Sie im nächsten Jahr auf resistente Sorten zurück.

Bodenpflege im Gemüsebeet
Zwischendurch immer mal wieder den Boden im Gemüsebeet lockern. Ein Gärtnersprichwort sagt: Einmal Hacken spart zweimal Gießen. Um den Boden bedeckt zu halten, kann man entweder mit Rasenschnitt oder gejätetem Wildkraut mulchen oder zwischen die Gemüsereihen Reihen von Spinat, Kresse, Radieschen, Rettich oder einjährige Kräuter säen. Bei letzterem auf Fruchtfolgen achten, denn Petersilie ist wie die Möhre ein Doldenblütler und diese sollten nur alle 5- 6 Jahre am gleichen Ort wachsen.

Kulturschutznetze
Wenn man Kohl oder Lauch anbaut, wird das Aufstellen von Kulturschutznetzen empfohlen, um Schädlinge abzuhalten. Eine andere Empfehlung ist, Tomaten zwischen den Kohl zu pflanzen. Diese sollen mit ihrem Geruch Kohlschädlinge fernhalten. Hilfreich wirken auch „Kohlkragen“, das sind schwarze Pappscheiben, die man um die Pflanze herum auf den Boden legt. Sie verhindern, dass die Kohlfliege ihre Gänge in die Wurzeln der Pflanzen frisst und dort Eier legt. Erdklee und feuchter Boden sollen gegen Erdflöhe helfen. 

Unkraut vorbeugen
Die meisten Unkräuter lassen sich gut kompostieren. Wenn man jedoch blühendes Wildkraut auf den Kompost wirft, kann man damit dessen Vermehrung (durch in den Blüten bereits enthaltene Samen) begünstigen. Wenn Sie die Blüten des Löwenzahn statt auf den Kompost in Ihren Salat werfen, wird dieser im nächsten Jahr wahrscheinlich weniger üppig in Ihrem Garten blühen. Geschlossene Löwenzahnblüten ergeben gedünstet ein zartes Gemüse, zu dem eine weiße Soße passt. 

Frühbeetkästen schattieren
…damit die Pflanzen nicht von der Hitze darin Schaden nehmen. Auch Belüften schafft Abhilfe vor zu hohen Temperaturen. 

Gewächshaus
Um das Foliengewächshaus neu einzudecken oder eine schadhafte Folie auszuwechseln, warme Tage mit Temperaturen über 20 °C abwarten. Für diesen Zweck UV-stabilisierte PE-Gartenbaufolie mit 4-Jahres-Garantie kaufen und nicht zu straff spannen.

Grasschnitt als Mulchmaterial
Wenn sie Grasschnitt zum Mulchen des Gemüsebeetes oder unter Himbeeren verwenden, lassen sie ihn zuvor antrocknen. Niemals frisch verwenden (Pilzgefahr) und nur eine dünne Schicht auftragen.

Obstgarten

Rhabarber
Rhabarber kann den ganzen Mai hindurch geerntet werden. Bei Regenmangel regelmäßig gießen. Brechen Sie die Blüten aus, damit die Kraft in die Blätter geht. Die Blüten sind übrigens roh oder gedünstet ein köstliches vitaminreiches Gemüse. 

Erdbeeren
Jetzt können noch Erdbeeren gepflanzt werden. Mache empfehlen dafür gekühlte Erdbeerpflanzen. Der Pflanzenhof Nordshausen bietet jetzt bereits Pflanzen an. Jetzt gesetzte Erdbeeren bringen in diesem Jahr einen kleinen Ertrag, der zumindest zur Verkostung reicht.

Jetzt sollte man zwischen die Erdbeerpflanzen Stroh legen, damit die Früchte sauber bleiben und nicht von Pilzen aus dem Boden befallen werden.  

Ab Ende Mai die Pflanzen schon für die Vermehrung vorbereiten. Große Ableger durch Stäbe markieren. Nehmen Sie Ableger von reichtragenden Mutterpflanzen.

Strauchbeeren
Stachel- und Johannisbeeren als Hecke: Haupttrieb regelmäßig Anbinden, damit dieser kräftig wächst und nicht umknickt. Zur Verjüngung neue Bodentriebe Nachziehen.

Stachelbeeren auf Mehltau überprüfen
Finden Sie befallene Triebspitzen, schneiden Sie diese ab und entfernen Sie sie aus dem Garten. Beim Kauf eines Stachelbeerstrauches sollten Sie eine mehltauresistente Sorte wählen.

Pflaumenfrüchte ausdünnen
Je nach Blühwetter und bei sehr gutem Ansatz kann man bei Zwetschgen überzählige Früchte von Hand ausdünnen. Dabei streift man mit der Hand über die Fruchtäste, sodass nicht mehr als 25 bis 30 Früchte pro laufendem Meter Fruchtholz verbleiben. Das kommt der Fruchtgröße zugute und entlastet die Bäume.

Frostempfindliches Obst setzen
Tafeltrauben oder Kiwi sollten Sie nach den Eisheiligen pflanzen. Lässt man sie an einem Wandspalier wachsen, darauf achten, dass die Pflanzen bei Bedarf gegossen werden, wenn z.B. durch einen Dachvorsprung kein Regen einsickern kann.

Wein
Kurz nach dem Austrieb verzögerte Austriebe an den Weinstöcken deuten auf Mehltau hin. Die Blätter sind dann gekräuselt und weißlich bemehlt. Wenn Milch-, Buttermilch, Backpulver- oder Algenkalkspritzungen nicht helfen, ist es eventuell ratsam, eine andere Traubensorte zu pflanzen.

Die Rebenpockenmilbe erkennt man an pockenartigen rötlichen Erhebungen an der Blattoberseite und Haarfilz an der Blattunterseite. Hier ist meist keine Bekämpfung erforderlich.

Obstgehölze durch Pfropfen vermehren
Jetzt ist die Zeit, Obstgehölze durch Pfropfen zu veredeln. Die Reiser, die man dafür verwendet, müssen gesund, glatt und straff sein und das Kambium (= Schicht unter der Außenrinde) eine frische hellgrüne Farbe aufweisen und saftig sein. Es darf beim Pfropfen nicht angetrocknet sein. Das Edelreis muss fest sitzen, so dass es nicht verrutschen kann. Die angeschnittenen Äste des gepfropften Baumes und auch die abgeschnittenen Enden des Edelreises müssen mit Lacbalsam oder Veredelungswachs „verstrichen“, d.h. gegen Austrocknung und Pilzbefall mit einem wasserfesten Baumanstrich versehen werden. 

Durch Pfropfen kann man Obstbäume mit einer zweiten, dritten oder noch mehr Sorten vervielfältigen. Unproblematisch sind in der Regel das Pfropfen von gleichen Obstsorten (Äpfel mit Äpfeln, Pflaumen mit Pflaumen, Johannisbeeren mir Johannisbeeren).

Fruchtfall durch Düngung verhindern
Bei kühlen Bodentemperaturen kann die Nährstoffnachlieferung oft nicht mit der Triebentwicklung mithalten. Nach der Blüte kann es je nach Witterung zu einem Wachstumsstillstand kommen. Viele Steinobstarten (Kirschen, Aprikosen, Pfirsiche…) reagieren dann mit einem verstärkten Fruchtfall. Spritzungen mit Harnstoff + Bittersalz (80 g + 40 g/10 l Wasser) oder anderen wasserlöslichen Volldüngern wirken sich stärkend und vitalisierend auf die Rosettenblätter und die jungen Früchte aus.

Allerdings sollte man die Düngung an alternierenden Bäumen dem zu erwartenden Ertrag anpassen. Sollte in dem Jahr wenig Fruchtbehang zu erwarten sein, lässt man die Düngung ausfallen.

Leimringe entfernen
Leimringe, die im Herbst zur Bekämpfung des Frostspanners um die Obstbaumstämme gelegt wurden, sollten jetzt entfernt werden, damit der Leim nicht das Papier durchdringt und die Rinde verschmutzt.

Apfelwickler

Gegen diese werden Wellpapperinge um die Baumstämme herumgelegt. Die Raupen verkriechen sich darunter und können ab Ende Juni/Anfang Juli abgesammelt werden. Fallobst nicht auf den Kompost legen sondern im Biohausmüll entsorgen.

Ende Mai bis ca. Mitte Juni schlüpft die erste Generation des Apfelwicklers. Anfang Juni können Sie bei starkem Befall in den Vorjahren deshalb Kärtchen mit der Schlupfwespe Trichogramma aufhängen. Mit drei Ausbringungsterminen lässt sich in der Regel der Befall mit Fruchtmaden von Apfelwickler und Apfelschalenwickler eindämmen. Wer ohnehin genügend Äpfel erwartet, kann über ein paar wurmstichige leicht hinwegsehen. Fallobst aufsammeln und nicht auf den Kompost geben, sondern, wo es geht, verwerten oder im Biomüll entsorgen.

Gespinnstmotten
Im Winter und Frühjahr nach Gelegen (=schuppige Stellen, unter denen die Eier verborgen sind) suchen und diese absammeln. Sonst die Raupen, bevor sie beginne sich zu verspinnen, ggf. mit Bacillus thurigiensis bekämpfen, Achtung: dieser Bacillus schadet auch Bienen und Wildbienen! Besser ist Absammeln, soweit man die Raupen erreichen kann.

Kirschfruchtfliege
Etwa im Mai/Juni erfolgt der Schlupf der Kirschfruchtfliegen, die ihre Eier nach der Paarung in die dann gelb oder gelbrot gefärbten Früchte legen. Reduzieren können Sie die Schädlinge durch spezielle Kirschfruchtfliegen-Fallen. Frühreifende Sorten sind weniger gefährdet.

Feuerbrand kontrollieren
Bei Kernobst (Apfel, Birne, Quitte) jetzt auf Anzeichen von Feuerbrand achten. Man erkennt sie an spazierstockförmiger Krümmung der Triebspitzen, eventuell an bernsteinfarbigen, stecknadelkopfgroßen Schleimpfropfen).   

Wirtpflanzen für den Feuerbrand können Ziersträucher sein, wie Cotoneaster, Feuerdorn, Weißdorn, Felsenbirne und Vogelbeere.

Bei Befall sollten die Bäume bis ins gesunde Holz zurückgeschnitten werden. Stark befallene Zierpflanzen komplett roden und verbrennen oder in den Hausmüll entsorgen (der verbrannt wird). Bitte nicht auf den Kompost oder in die Biotonne legen, denn damit verbreitet man diesen Schadpilz, der sehr große Schäden anrichten kann (Pflanzentod). Nach dem Schnitt das verwendete Werkzeug unbedingt mit 70%igem Alkohol desinfizieren.

Monilia an Obstbäumen
Monilia (Spitzendürre) tritt überwiegend an Kirschen, Mandeln und Aprikosen auf und ist an dürren Trieben zu erkennen. Hier wird frühes gründliches Ausschneiden empfohlen. Feuchtwarmes Frühlingswetter fördert Monilia, trockene Frühjahrswitterung hemmt sie.

Birnengitterrost
…erkennt man an orangenen Flecken auf der Blattoberseite bei Birnen. Zwischenwirt ist der Zierwacholder. Der beste Schutz gegen den Birnengitterrost ist die Entfernung von Zierwacholder aus dem Garten. 

Ziergarten

Sommerblumen pflanzen
Ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) können Sie Sommerblumen pflanzen, denn jetzt wird es wahrscheinlich nicht mehr frieren. Folgende Blumen gehören dazu:

  • Leberbalsam,
  • Fuchsschwanz,
  • Ochsenzunge,
  • Löwenmaul,
  • Bärenohr,
  • Spinnenpflanze,
  • Schmuckkörbchen,
  • Mittagsgold,
  • Männertreu,
  • Levkoje,
  • Gauklerblume,
  • Ziertabak,
  • Petunie,
  • Buntnessel,
  • Feuersalbei,
  • Studentenblume (Tagetes),
  • Verbenen,
  • Zinnie.

Sommerblumen säen
Für eine Blüte im kommenden Jahr werden jetzt folgende Blumen gesät: Goldlack, Glockenblumen, Fingerhut und Malven. Herfür werden die Samen weitläufig auf ein windgeschütztes, sonniges Beet gestreut. Während der Keimphase das Beet feucht halten.

Auch zweijährige Zierpflanzen werden jetzt gesät. Zu ihnen gehören Fingerhut, Bartnelke, Stiefmütterchen, Marienglockenblume und Malve.

Mehltau an Rosen (oder anderen Pflanzen) bekämpfen
Hier hilft das Besprühen der Blätter mit verdünnter Milch oder Buttermilch. H-Milch, Soja oder Getreidemilch usw. hilft nicht, da diese keine Milchsäurebakterien enthalten. Auch wirksam gegen Mehltau ist eine Mischung aus 1 Päckchen Backpulver mit 20 ml Rapsöl auf 2. Litern Wasser. Auch auf die Blätter aufgepuderter Algenkalk hilft gegen Mehltau.

Mit diesen Maßnahmen kann man Anfang Mai beginnen und sie im zweiwöchentlichen Rhythmus wiederholen.

Diese Maßnahmen helfen jedoch nicht gegen falschem Mehltau, der bei feucht-kühler Witterung und übermäßiger Düngung entstehen kann. Hier hilft eine allgemeine Pflanzenstärkung (z.B. mit Brennessel- oder Beinwelljauche) und die Auswahl pilzresistenter Pflanzen. Auch der Standort der Pflanzen ist unter Umständen mehltaufördernd.

Rosenblattrollwespe
…erkennt man an eingerollten Blättern der Rose. Befallene Blätter entfernen. Rosen mit dickeren Blättern sind weniger anfällig.

Sternrußtau an Rosen
…zeigt sich an schwarzen, sternförmigen Flecken auf den Rosenblättern. Eine Bekämpfung jetzt ist zu spät. Vorbeugende Maßnahmen können Abhilfe schaffen:

  • ein lockerer und gut durchlässiger Boden,
  • gut durchlüfteter Standort (Rosen stehen gern in voller Sonne, manche mögen evtl. Halbschatten, aber immer sollte der Wind durch sie sausen können),
  • keine Holzhäcksel zum Abdecken der Beetfläche verwenden,
  • evtl. weniger anfällige Sorten pflanzen.

Baumscheiben freihalten
Damit Ihr Baum (besonders Ihr junger Obstbaum) gut atmen kann, halten sie um ihn herum die sogenannte „Baumscheibe“ frei. Hacken Sie sie oberflächlich (um die oberflächennahen Wurzeln des Baumes nicht zu beschädigen) und bedecken sie sie mit Grasschnitt oder Kompost. Die Decke dient gleichzeitig der Ernährung des Baumes.

Tulpen- und Narzissenlaub noch stehen lassen
Auch wenn es Ihren Ordnungssinn stört – die Stängel und Blätter von Tulpen und Narzissen müssen nach der Blüte so lange stehen bleiben, bis sie eingezogen haben, das heißt vergilbt sind. Nur so können die Pflanzen Nährstoffe in ihre Speicherorgane – die Zwiebeln – einlagern, um genügend Reserven für Austrieb und Blüte im nächsten Jahr zu haben. Um die Zwiebeln für das nächste Jahr zu kräftigen, düngen sie die Blätter, solange sie grün sind. Verhindern Sie, dass die Blumen Früchte bilden, denn in diese verlieren sie viel von ihrer Blühkraft.

Schneckenverstecke
Auch wenn man es eigentlich weiß: unter den Polsterstauden des Steingartens oder der Beeteinfassung verstecken sich gern Schnecken. Hier absammeln und zum Kompost tragen. Dort tun sie ein gutes Werk.

Nützlinge fördern
Marienkäfer, Florfliegen, Schlupfwespen und Schwebfliegen fördern Sie durch das Anlegen von Blütenstreifen. Bei diesen Insekten beliebte Blumen sind:

  • Einjährig: Lein, Borretsch, Ringelblume, Sonnenblume, Lupine, Buchweizen, Phazelie, Mohn und Kornblume.
  • Mehrjährig: Gelb- und Weißklee, Schafgarbe, Wegwarte, Wilde Möhre, Wiesenflockenblume und Johanniskraut.

Rasenaussaat
Jetzt kann noch Rasen gesät werden. Wer keinen sterilen Rasen mag, aber trotzdem nicht auf die Liegewiese verzichten möchte, sollte es mal mit einer Scherrasenmischung mit Kräutern (z. B. über www.syringa-pflanzen.de) versuchen. Bestehende Rasenflächen können mit Staudenpaketen und/oder Kräutern angereichert werden. Wenn der Rasen nicht unbedingt englisch aussehen muss und nicht so oft gemäht wird, wachsen dort mit der Zeit von ganz allein verschiedene Kräuter, die Bienen gerne mögen. Es schont übrigens die Grasnarbe, wenn man den Rasen 5 cm hoch stehen lässt.

Buchsbaumalternativen
Sollten Sie Probleme mit Ihrer Buchsbaumhecke haben: Rosmarin kann eine schöne und nützliche Alternative sein und jetzt gesetzt werden.

Vom Pflanzenhof wird der „Bloombux“ angeboten. Dieses ist ein Mini-Rhododendron mit wunderschönen rosa Blüten im Frühjahr. Er wird nicht vom Buchsbaumzünsler befallen und kann diesen daher hervorragend ersetzen.

Eine weitere Alternative ist die Lonicera nitida, eine Heckenkirschenart. Ihre Früchte sind schwach giftig.

Fliederblüten ausbrechen
Wenn der Flieder verblüht ist, sollte man die Blütenstände vorsichtig ausbrechen, damit die neuen Triebe sich gut entwickeln können und im nächsten Jahr wieder zahlreiche Blütenknospen tragen. Die Triebspitzenknospen der neuen Triebe schonen, denn hier bilden sich die Blüten für das nächste Jahr.

Lupinen
Auch Lupinen können jetzt für die Blüte im nächsten Jahr ausgesät werden. Sie werden im Frühbeet oder in einer Schale ausgesät. Mehrstündiges Einweichen in Wasser verkürzt die Keimphase. Im Spätsommer die Jungpflanzen pikieren und an dem Zielort einpflanzen.

Gartenteich

Teich kindersicher machen
Achten Sie bei der Anlage eines Teiches darauf, dass er keine Gefahr für Kinder darstellt. Abdeckungen mit Baustahlmatten oder anderen stabilen Metallgittern (am besten mit Kunststoff ummantelt) sichern die Wasserstelle ab. Ein tiefes Teichbecken lässt sich vorübergehend auch mit Rollkies auffüllen, um es für kleine Kinder ungefährlich zu machen.

Wasserpflanzen setzen
Wenn das Teichwasser sich schon gut erwärmt hat, kann man überwinterte Seerosen und neue Wasserpflanzen in den Teich setzen. Ab Mai ist die richtige Pflanzzeit. Nährstoffarme Substrate wie Kies oder Sand verwenden, um den Teich nicht zu überdüngen.

Fische füttern
Fische fressen erst, wenn das Wasser eine Temperatur über 10°C hat. Wenn der Teich üppig bewachsen ist, ist eine Fütterung nicht mehr erforderlich. Evtl. auf Fische verzichten, denn sie düngen den Teich mit ihren Ausscheidungen. Bei kleinen Teichen kann der Teich sehr schnell „umkippen“.

Gartentipps für den April

Vorweg:

Es kann einem schon der Kopf brummen, wenn man sich alle Zeiten und Modalitäten der Voranzuchten und Aussetztermine merken will. Kann ich Salat schon ins Freiland säen oder sollte ich doch lieber das Frühbeet bzw. Gewächshaus nehmen, in das ich doch eigentlich…?

Wenn ich über meine Saatgutvorräte schaue, frage ich mich manchmal, wo das alles wachsen soll. Und im letzten Jahr habe ich nicht alles ausgesät, was ich kaufte. Schade. Und die nachträgliche Aussaat in diesem Jahr keimt manchmal spärlich. Tja, auch schade. Doch anderes dagegen wieder ist absolut keimfreudig und verlangt nach Berücksichtigung, die man bisher gar nicht so hatte.

Wenn die Voranzucht von März nicht so gelungen ist: im April und Mai lässt sich Vieles immer noch anzüchten. Schauen Sie auf die Saatguttütchen und wenn dort draufsteht, dass es noch geht: einfach ausprobieren. Auch kältliebernder Salat schafft es oft doch noch – vlt. nach einer Nacht im Kühlschrank? Und die frühe Sau- oder dicke Bohne, die man ja schon im Februar stecken sollte: sie kann auch später gedeihen. Zwar werden sich dann viele schwarze Blattläuse an ihr laben, doch an diesen wiederum die Meisen und Marienkäfer und andere wundervolle Helferlein. Warum nicht die dicke Bohne auch als Bodenverbesserer und Nahrung für Nützlinge anbauen?

Und schließlich gibt es noch die Möglichkeit, Gemüsepflänzchen zu kaufen. Wir haben dafür zwei ganz wundervolle Anbieter ganz in unserer Nähe: den

  • Pflanzenhof Nordshausen bietet Gemüse und Kräuter aller Art (auch Ungewöhnliches) und die
  • Kasseler Werkstätten, die einen Jungpflanzen-Direktverkauf immer dienstags von 9 -15 Uhr und freitags von 9 – 14 Uhr in der Oberzwehrener Str. 105 anbieten. Sie bieten vor allem folgende Gemüse und Pflanzen an:
    • Tomaten
    • Gurken
    • Paprika
    • (Feld-)Salat
    • Kräuter für Grüne Soße
    • Äpfel und Johannisbeeren
    • Walnüsse.

Auch wenn die Öffnungszeiten nicht für jeden passen: wir haben viel Gutes über deren Pflänzchen gehört und gesehen. Sie werden ohne chemische Dünger und Pflanzenschutzmittel herangezogen!

Gemüse und Kräuter

Kompost verteilen
Wenn nicht schon im März geschehen, ist der April eine gute Zeit, um den alten Kompost zu öffnen und die schwarze Humuserde auf Gemüsebeeten zu verteilen. Derweilen den neuen Kompost abdecken und ein Jahr Ruhe geben. Im Mai kann er mit einer Kürbis- oder Zucchinijungpflanze gekrönt werden – dann gilt er, nach der neuen Gartenordnung, sogar als Gemüsebeetfläche!

Frühbeetkästen schattieren
denn die ersten Sonnentage können die Temperatur im Frühbeet ganz schön hochtreiben. Auch das Gießen nicht vergessen und um die Pflänzchen herum am besten angewärmtes Wasser aus der Regentonne verwenden.

Kartoffeln setzen
Ab Mitte des Monats April, können Frühkartoffeln in den Boden gebracht werden. Die Kartoffel liebt frischen Kompost. Am liebsten möchte sie in ein Kompostnest gesetzt werden oder gleich ganz in Kompost baden. Besonders für die Neubeetanleger (mit Pappe und Kompostschicht) einen Versuch wert, denn Kartoffeln lockern den Boden.

Überwinterter Mangold
wächst gut nach, wenn er angehäufelt und gedüngt wird. Dabei das Herz der Pflanze nicht beschädigen.

Was kann man jetzt säen?

  • Erbsen: Mark- und Zuckererbsen (s.u.),
  • Lauch,
  • Möhren, Pastinaken, Petersilie, Kerbel, Fenchel,
  • Radieschen, Grünkohl,
  • Spinat, Mangold, Rote Bete, Gelbe Bete oder gelbe Rote Bete (:-D,
  • Salate.

Zum Monatsende werden Aussaaten von südlichen Gemüsen empfohlen. Dazu gehören

  • Paprika, Tomaten, Auberginen,
  • Mais,
  • Gurken, Zucchini, Melonen,
  • Okraschoten,
  • Bleichsellerie (bei diese und auch bei der Knollenvariante darauf achten, dass die Keimtemperatur nicht unter 16°C fällt, denn dann wird er im gleichen Jahr blühen.)

Diese erst nach den letzten Frösten auspflanzen.

Ende April kann man folgende Gemüse aussäen:

  • Knollenfenchel*
  • Salat*
  • Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Grünkohl,
  • Spinat*, Rote Bete, Mangold.

*hier auf schossfest Sommersorten achten!

Was kann man jetzt pflanzen? Wenn der Boden sich bereits erwärmt hat (nicht, wenn der Winter lange andauert)

  • Brokkoli
  • Eissalat
  • Knollenfenchel

Kleine Erbsenkunde:

Palerbse: frühe Aussaat ab Anfang März möglich, höherer Stärkegehalt, zum trocknen geeignet, kann getrocknet werden, gute Vorfrucht für Tomaten, Kürbis, Kartoffeln (und alle anderen Nachtschattengewächse) und Kohlgewächse 

Markerbse: sie verträgt keine Fröste, ist jedoch „die“ klassische Erbse im Glas, sollte möglichts jung geerntet werden, dann schmeckt sie noch süß. Wird mit längerer Reife hart und dient dann als Saatgut für das kommende Jahr.

Zuckererbse: dieses zarte Gewächs erfreut uns auch mit köstlichen süßen Schoten, die man erntet, bevor die Erbsen sich bilden. Bei „Norli“ kann man, wenn man die Schoten verpasst hat, auch die Erbsen ernten und essen. Aussaat ab Ende April.

Zucchini (und Kürbis) ansäen
Zucchini ab Monatsmitte ansäen. In den ersten 10 Tagen warm stellen, damit die Samen keimen. Dann kühler stellen, um das Wachstum zu bremsen und kräftigere Pflänzchen zu erzielen, sonst werden sie schnell zu lang und zu dünn. Aussetzen ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen).

Grünspargel schneiden
Wer Grünspargel in seinem Garten hat, kann jetzt die ersten Stangen ernten. Man sollte die längeren Stangen 1 – 2 cm unter der Erdoberfläche abschneiden und dabei vorsichtig sein, dass man noch heranwachsende Stangen und Knospen nicht beschädigt. Grünspargel enthält doppelt so viele Vitamine wie Bleichspargel. Er muss allerdings erst 2 Jahre in Ruhe anwachsen können, bevor mit der Ernte begonnen wird.  Da Mäuse und Wühlmäuse ihn auch gerne fressen, ist es ratsam, ihn mit einem Drahtkorb im Erdreich zu schützen. Auch ein drahtgeschütztes Hochbeet ist ein Ort, an dem man Spargel ziehen kann.

Steckzwiebeln setzen
Bis Ende April ist Steckzwiebelzeit. Je größer die Steckzwiebel, desto größer auch die fertige Zwiebel. Nicht tiefer als 1 cm in den Boden „stupfen“. Man kann sie vorher über Nacht wässern, damit sie nach dem Stupfen nicht aus dem Boden „springen“, wenn sie sich dort mit Wasser vollsaugen. Trotzdem immer mal wieder nachsehen, ob alle Zwiebelchen noch sitzen, ggf. wieder einsetzen.  Der Reihenabstand sollte bei 15 cm liegen.

Grünkohl ernten
Kann man jetzt noch bei solchen, die man im Winter nicht stark zurückgeschnitten hat. Junge Austrieb sind jetzt ein seltenes junges Blattgemüse.

Wildkrautsalat
Wer schöne Löwenzähne jetzt ausbuddelt, kann diese für einen Wildkräutersalat nutzen. Da Löwenzahn bitter ist, sollte die Salatsoße süß sein oder man kombiniert ihn mit Äpfeln, Sonnenblumenkernen und Senfsoße.  

Weitere wilde Kräuter zum Essen:

  • Scharbockskraut (junge Blätter vor der Blüte enthalten Vitamin C),
  • Gänseblümchen (Knospen, Blüten geöffnet und Blätter, weitere Infos: https://www.kraeuter-buch.de/kraeuter/Gaensebluemchen.html),
  • Giersch (enthält viel Vitamin C),
  • Wiesen-Schaumkraut,
  • Bärlauch (wenn man ihn hat)

Und hier noch ein paar Anregungen für weitere Vorfrühlingswildkräuter: https://www.kostbarenatur.net/wilde-pflanzen-im-vorfruehling-sammeln/

Bärlauch jetzt anpflanzen
Diesen kann man jetzt bei einer Frühlingswanderung in der Nähe von Reichenbach sammeln und ein paar Pflänzchen für den eigenen Garten ausgraben:

https://www.naturparkfrauholle.land/fileadmin/user_upload/downloads/p10/Wanderkarte_P10_DINlang_8Seiten_2022_Download.pdf

Vom Wanderparkplatz „Drei Linden“ Richtung Ruine Reichenbach laufen – dort findet man ihn.

Alternativ kann man die Knoblauchrauke verwenden. Sie wächst gern dort, wo Hunde sind oder an trockenen, halbschattigen Gartenecken. Erstaunlich jedes Jahr. Sie schmeckt herrlich knofimäßig und man „duftet“ nicht so stark danach.

Obst

Schnitt an Pfirsichbäumen
Pfirsichbäume schneidet man am besten, wenn die Früchte erbsengroß sind.

Große Apfelbäume
Kann man gut im April schneide. Dann sieht man sehr gut, wo die Frucht und wo die Blattknospen sprießen. Die Fruchtknospen belassen, damit die Ernte gut ausfällt. Und weil viele Früchte das Wachstum hemmen, reduziert man mit dem belassen der Fruchttriebe auch das Wachstum von Blattgrün.

Hier empfehlen wir die Videos der Baum- und Rebschule Schreiber.

Jungbäume pflegen
Zum guten Anwachsen mögen es junge Bäume, wenn man ihre Baumscheibe (=1m Boden rund um den Stamm) frei von Bewuchs hält. Diesen mulchen mit Rasenschnitt, Rindenmulch oder anderem gejätetem Unkraut. Vorsicht, wenn man die Baumscheibe jätet, nicht zu tief, um die nah an der Oberfläche liegen Wurzeln nicht zu verletzen. Am besten vorher noch einen organischen Dünger (Mist oder Kompost) auf der Fläche verteilen. Aber, es gibt hier auch eine andere Meinung: nämlich dass junge Bäume nicht zu stark „gefördert“ werden sollten, damit sie nicht zu schnell wachsen und die Triebe lang und schwach werden.

Obstbäume umpfrofen
Ab Mitte April ist eine gute Zeit zum Umpfropfen älterer Obstbäume (Apfel, Birne und Quitte). Voraussetzung ist jedoch, dass man im Januar/Februar schon Edelreiser der neuen Sorte(n) geschnitten und an einem frostfreien Ort aufbewahrt hat. Beginnen kann man, wenn sich die Rinde löst, das heißt, der Saftfluss in vollem Gange ist.
Durch das Pfropfen von Obstreisern lassen sich auch problemlos mehrere Sorten auf einen Baum veredeln. Man erhält dann einen Mehrsortenbaum. Eine Kombination von frühen, mittleren und späten Sorten ermöglicht so einen langen Erntezeitraum

Anbindestellen kontrollieren
Lockern Sie zu enge Stricke, um ihrem Obstbaum genügend Saft zum Leben zu ermöglichen.

Beerensträucher und Rosen setzen
Wenn man jetzt noch ein Sträuchlein setzen möchte, geht es noch, aber lieber mit einem Containerpfänzlein.

Vermehrung von Beerensträuchern
Im April kann man damit beginnen, indem man einzelne Triebe am Strauch auf den Boden biegt und mit etwas Erde bedeckt. Nach erfolgter Bewurzelung kann man den neuen Strauch an einen neuen Standort setzen oder verschenken. 

Beerensträucher mulchen
Beerensträucher mögen warme Füße, die man ihnen mit einer Mulchschicht verschafft. Rindenmulch sollte man erst ab dem 2. Standjahr verwenden. Bei Strohmulch Hornspäne untermischen. Ansonsten ist Grasschnitt oder Jätgut geeignet. Besonders bei Himbeeren beugt man so dem Rutensterben (durch einen Pilz verursacht, der bei ungemulchtem Boden gute Entwicklungschancen hat) vor. Blühen die Sträucher in frostigen Zeiten, kann man die Blüten mit einem Vlies schützen.

Erste Erdbeeren schon mit Stroh mulchen
Wer frühe Erdbeersorten hat, kann ab Anfang April damit beginnen, Stroh zwischen die Reihen zu legen, sonst reicht es ab Mitte April.

Bienenpflanze des Monats
Die Schlehe! Ein dorniges Wildobstgehölz, das sich gerne ausbreitet. Sie ist jedoch ein Paradies für Hummeln, Wild und Honigbienne. Wie gut, dass es auch gezähmte Sorten für den Kleingarten gibt, die sich nicht durch Wurzelausläufer verbreitert und damit andere Pflanzen verdrängt: https://www.pflanzenhof-online.de/raritaeten/216/grossfruechtige-schlehe-reto oder https://www.haeberli-beeren.ch/de/produkt/wildobst/405/grossfruchtige-schlehen

Ihre Früchte reifen im Oktober/November. Sie werden nach dem ersten Frost oder durch kurzes Tieffrieren schmackhaft und dann kann man aus ihnen Marmelade, Kompott oder Aufgesetzten machen.

Nützlingshütchen für Ohrwürmer
Ohrwürmer fressen leider auch Blüten und Früchte an, wenn sie unter Wasser- und Nahrungsmangel leiden. Um das Obst zu schützen, hängt man die Ohrwurmglocken in Ziersträucher um.

Schnecken-Schutzmaßnahmen
Bei einigen Pflanzen wird eine Vorkultur gegen die Fresskonkurrenz empfohlen: z.B. im April bei Petersilie oder Bohnen, aber auch Tagetes, Gurken, Zucchini und Kürbis sollte man vor den gefräßigen Kriechtieren schützen und vorziehen. Je größer die Pflanze, desto weniger lecker für die Schnecke.

Eine andere Schutzvariante sind Schneckenzäune und Schneckenkragen. Sie funktionieren sehr gut. Sollte man gerade außerhalb eines solchen Zaunes anbauen wollen, kann man z.B. auch Sägemehl oder zerkleinerte Eierschalen als Miniwall um sie Pflänzchen streuen. Letztere sind eine kleine Extra-Kalkung, die gut für den Boden ist. Allerdings: sie müssen immer wieder erneuert werden. Absammeln und zum Kompost tragen. Dort können Schnecken ein gutes Werk tun. Und dann gibt es auch einen wachsenden „Schneckenzaun“ als Saatgut. Viel Erfolg!

Eine andere interessante Variante ist die „Opferbeet-Strategie“. Das „Opferbeet“ enthält Pflanzen, die Schnecken besonders gerne mögen. Vielleicht lassen sie sich dadurch von dem Haupt-Erntebeet abhalten? HIER nachlesen.https://schneckenhilfe.de/gemuese-kraeuter-und-blumen-die-schnecken-moegen-und-gerne-fressen/

Allerdings: fast alles davon schmeckt mir auch. Also immer mehr säen als man braucht – dann reicht es für alle – hoffentlich. Denn da wären ja noch die Wühlmäuse…

Rasen
Nun kann man den Rasen auch düngen, damit er schön grün bleibt und das Moos fern. Nicht zu tief abmähen. Unter 5 cm Rasenhöhe fördert ebenfalls das Mooswachstum!

Wer allerdings eine Blumenwiese aus seinem Rasen machen möchte, sollte nicht düngen, denn die Blumen und Kräuter bevorzugen einen nährstoffarmen Boden.

Man kann jetzt auch Rasen ansäen. Am besten einen trockenen, windstillen Tag wählen. Die Samen mit einer Walze festwalzen oder festklopfen (z.B. mit einem Brett). Dann etwas Kompost darüberstreuen. Gleichmäßig feucht halten.

Lassen Sie sich bei Samen Rohde über die richtige Rasensorte beraten.

Ziergarten

Sonnenblumen vorziehen
Sonnenblumen sind auch an trüben Tagen Lichtblicke im Garten. Damit Sie Ende April/Anfang Mai kräftige Jungpflanzen in die Blumenbeete setzen können, sollten Sie bereits jetzt Samen in Töpfe aussäen und am Fensterbrett vorziehen. Das gilt übrigens für viele Sommerblumen.

Orchideen für den Garten
Für Orchideenfans gibt es jetzt Knabenkräuter und Frauenschuh-Arten sowie eine Reihe anderer Arten, die im Garten gedeihen. Die in der Natur geschützten Pflanzen lieben feuchte, humusreiche Standorte, z. B. am Rande Ihres Gartenteiches oder entlang eines Wasserlaufes. Entnahme aus der Natur ist strikt verboten, alle Orchideen stehen bei uns unter Naturschutz. Kaufen können sie entsprechende Pflanzen in gut geführten Gartencentern. (Hier können wir leider noch keine Empfehlung abgeben.)

Stauden teilen
Anfang April ist noch eine gute Zeit, um Stauden zu teilen. Dabei gilt: Die meisten Pflanzen vertragen brutales Zerteilen des Wurzelballens mit dem Spaten. Oft wachsen die neu gepflanzten Teile besser als die Mutterpflanze, denn die Teilung wirkt verjüngend. Einige überalterte Halbsträucher (Lavendel, Salbei, Thymian) lassen sich ebenfalls teilen, wenn sie bereits mehrere Stämmchen gebildet haben. Dann werden die einzelnen Stämmchen von Hand entwirrt, radikal zurückgeschnitten und neu aufgepflanzt. Ein Neukauf ist ebenfalls zu erwägen, man kann dann auch andere Sorten testen.

Ziergras
Wer ein Ziergras in seinem Garten hegt und es einen Ring bildet (d.h. in der Mitte wächst nichts mehr), kann es jetzt durch Teilung vermehren/verjüngen. Für folgende Ziergräser wird dies empfohlen:

  • Lampenputzergras, 
  • Chinaschilf,
  • Rutenhirse,
  • Reitgras,
  • Herbst-Kopfgras,
  • Silber-Ährengras,
  • Rasenschmiele.

Dabei beherzt vorgehen:

  1. Handschuhe anziehen,
  2. Pflanze komplett ausgraben,
  3. mit Spatenstichen die Wurzeln teilen (mindestens faustgroß sollten die Stücke bleiben),
  4. frische Erde ins alte Pflanzloch dazugeben, sonst reicht normaler Gartenboden,
  5. 3 Pflanzen im Dreieck gesetzt, 5 oder 7 Pflanzen wirken harmonsich im Garten, ab 9 Pflanzen kann man auch eine gerade Anzahl setzen,
  6. überzählige Soden anderen Gartenfreund:innen anbieten.

Dahlien vorziehen
Zwischen Mitte Februar und Mitte April kann man Dahlien vorziehen. Dazu die Knollen mit ein paar Augen ein paar Stunden in lauwarmem Wasser wässern. Dann legt man sie in einen nährstoffreichen Boden (Kompost), von dem sie aber nur ca. 1 cm hoch bedeckt werden. Achtung, denn üppig gewachsene Knollen vom Vorjahr brauchen breite Anzuchtgefäße (Kisten). Die Triebspitzen der Knollen sollten nach oben zeigen. Bei einer Temperatur zwischen 15 und 18 Grad aufstellen und mäßig gießen, sie sollen nicht nass stehen. Langsam für das Auspflanzen vorbereiten, indem man sie an geschützten Stellen im Garten oder auf der Terrasse ca. 10 Tage lang abhärtet. Auspflanzen erst wenn man sicher ist, dass keine Nachtfröste mehr kommen (ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen – trotz Klimawandel). Die Dahlien ca. 15 cm tief in die Erde setzen, dabei die Wurzeln schonend behandeln.

Dahlien aus Samen ziehen geht auch.

Achtung: junge und auch schon vorgezogene Dahlien sind ein Festschmaus für Schnecken! Daher mit einem Schutz versehen, wenn möglich. Bei der Verwendung Schneckenkragen aufpassen, dass diese nicht zu schnell zu klein werden!

Staudenbeete anlegen
Haben Sie noch Platz im Garten? Dann wäre ein Staudenbeet vlt. eine gute Idee?  Jetzt ist eine gute Zeit es anzulegen. Für schöne Vorschläge empfehlen wir ausnahmsweise mal die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin oder eben den Pflanzenhof.

Frühlingsblüher vermehren
Zwiebeln der Schneeglöckchen und Märzenbecher können im April bzw. nach der Blüte getrennt und separat eingepflanzt werden. Man sagt, dass Schneeglöckchen im vollen Laub geteilt werden möchten. Lässt man die Schneeglöckchen ausblühen, verbreiten Ameisen die Samen. (In meinem Garten gibt es wohl viele Ameisen.) Auch Zwiebelhorste anderer Frühlingsblüher können vorsichtig geteilt werden. Allerdings muss man z.B. bei Hasenglöckchen tiefer graben, um die Zwiebel mit dem Grün herausnehmen zu können.

Gehölzschnitt
Schmetterlingsstrauch (Sommerflieder) oder Rosen (=Sommerblühende Sträucher) können den ganzen April lang geschnitten werden.  Normalen Flieder und frühlingsblühende Sträucher unmittelbar NACH der Blüte schneiden.

Blumenzwiebeln im Rasen
Narzissen und andere Frühlingsblüher werden gern in den Rasen gesetzt. Damit diese in den nächsten Jahren wiederkommen, sollte man beim Rasenmähen darauf achten, dass deren Blätter, die noch länger nach den Blüten stehen bleiben, nicht mit dem Rasen abgemäht werden, denn die Zwiebeln unter der Erde sammeln mit ihnen noch Kraft für das nächste Jahr. Versuchen sie drumherum zu mähen.

Stauden aussäen
Ende April kann man außerdem anfangen, alle Staudenarten auszusäen, die keine Winterkälte zum Keimen benötigen. Folgendes Vorgehen wird empfohlen: Aussäen in Töpfe. Die Aussaat mit zerkleinerten Staudenstängeln dünn abdecken, um die Temperatur und Feuchtigkeit gelichmäßiger zu halten und die Saat schnell aufläuft. Im Sommer die Jungpflanzen in Töpfe vereinzeln und dann im Herbst in den Garten aussetzen.

Regentonnen wieder auffüllen
Wasser – ein wertvolles Gut! Meist kann man die Regentonnen schon ab Februar wieder auffüllen. Stellen Sie ein Holz hinein, damit sie nicht zufrieren können und dabei zerbersten.

Gerätepflege
Motorgeräte jetzt warten bzw. warten lassen und wenn ein Handwerkzeug fehlt ist jetzt eine gute Zeit, es anzuschaffen, damit man es bei Bedarf zur Verfügung hat. Meine diesjährige Anschaffung: eine „Jätefaust“. Mal sehen, ob ich mit dieser besser jäte…

Gartenteich
Mit der Anschaffung neuer Pflanzen für den Gartenteich besser warten, bis sich feststellen lässt, welche den Winter überstanden haben.

Pflanzenschutz

Feuerbrand
Dies ist eine Erkrankung, die Aufmerksamkeit verdient, denn sie kann auch Obstbäumen stark zusetzen. Anfällige Gehölze sind: Weißdorn, Feuerdorn und Felsenmispel (nicht das Wildobst Mispel = Mispula Germanica). Wenn sie an einem Gehölz schwarz werdende Blütenstände entdecken, schneiden sie Sie bitte stark zurück – bis ins gesunde Holz. Danach das Schnittgut NICHT auf den Kompost, auch nicht in die Biotonne, sondern in den Hausmüll, damit es mit diesem verbrannt wird. Das Schnittwerkzeug nach dem Schnitt mit 70%-igem Alkohol desinfizieren.

Einbau Wasseruhren

Am Samstag den 16.03.2024 bauen unsere Wasserleute ab 09:00 Uhr die Wasseruhren in den Gärten wieder ein. Danach wird das Wasser angestellt.

Damit das reibungslos möglich ist und unsere Wasserleute unterstützt werden:

  • Der Zugang zum Garten muss offen sein, Gartentore daher bitte nicht verschließen.
  • Der Zugang zum Wasserschacht muss frei sein, bitte Deckel freiräumen und öffnen.
  • Beim Einbau darf kein Wasser im Schacht stehen (wer will schon unter Wasser arbeiten), bitte vorher abpumpen oder ausschöpfen.
  • Wasserleute freuen sich über eine weiche Unterlage beim Uhreneinbau.
  • Alle Wasserhähne in und außerhalb der Gartenlaube verschließen, damit es keine Überschwemmung gibt!
  • Die Wasserleute sind Pächterinnen und Pächter aus unserem Verein und machen für uns alle diese Arbeit, ein freundliches Wort haben sie neben unserem Dank verdient.

Thomas Leiders
(Vorsitzender Kleingartenverein Dönche e.V.)

Gartentipps für den März

Gehölze

Pflanzarbeiten
Pflanzarbeiten sollten bis Anfang März abgeschlossen werden. Für einen guten Start sollte der Aushub vom Pflanzloch mit reifem Kompost (3 – 5 l) oder einem Langzeitdünger (20 – 40 g je Pflanze) gut vermischt werden. Bei wurzelnackten Obstgehölzen müssen auch die Wurzeln beschnitten werden. Hier nur die beschädigten und vertrockneten Wurzen abschneiden, die Fein- und Faserwurzeln belassen.  

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Anbindestellen von Gehölze zu kontrollieren und ggf. zu lockern. Die Baumscheiben frisch gesetzter Bäume sollten mit Kompost gemulcht werden, um so einen Verdunstungsschutz zu schaffen. Rindenmulch sollte erst ab dem zweiten Standjahr verwendet werden. Das Mulchen von Flächen mit Grasschnitt oder Rindenkompost ist außerdem eine gute Methode, um Unkraut einzudämmen (wenn man möchte).

Schnittmaßnahmen
Frühblühende Sträucher nach der Blüte bei trockenem Wetter schneiden. Zu diesen Sträuchern zählen:

  • Flieder,
  • Deutzie,
  • Holunder,
  • Kolkwitzie,
  • Zierjohannisbeere,
  • Pfeifenstrauch (Duftjasmin).

Wenn Bäume oder Sträucher von der Gespinnstmotte befallen sind, diese möglichst früh mechanisch entfernen.

Blumen und Zierpflanzen

Manche Frühlingswildblumen sind essbar. Dazu gehören

  • Gänseblümchen (Blüten)
  • Löwenzahn (Blüten, Blätter)
  • Taubnessel (Blüten sind eine hübsche Salatdekoration)
  • Gundelrebe (Blätter und Blüten).

In unseren Gärten haben wir das Glück. Dass sie nicht gespritzt werden!

Folgende Sommerblumen kann man ab Monatsmitte draußen säen:

  • Mohn
  • Rittersporn
  • Atlasblume,
  • Mädchenauge
  • Schleifenblume und
  • Frauenspiegel.

Rosen schneiden
Als bester Anzeiger für den Rosenschnitt gilt die Forsythienblüte (auch wenn sie sonst wenig Vorteile im naturnahen Garten hat). Beetrosen werden auf 5 – 6 Augen zurückgeschnitten. Bei Kletterrosen beschränkt man sich auf dsas Einkürzen schwacher Seitentriebe auf ca. 10 cm.

Einmalblühende Strauchrosen werden ausgelichtet. Bei mehrmals blühenden Strauchrosen entfernt man überalterte und abgestorbene Triebe.

Bei Trockenheit gut wässern! Geben Sie auch 3 Liter Kompost je Pflanze bei oder düngen Sie jetzt mit einem Rosendünger.

Gartenstauden verjüngen
An einem warmen Vorfrühlingstag kann man die Gelegenheit nutzen, einige Gartenstauden zu verjüngen. Dazu gehören Katzenminze, Chrysanthemen, Nachtkerze, Trollblume und Sonnenhut. Sie brauchen nach 5 – 6 Jahren einen neuen Standort, um weiterhin reichlich zu blühen. Vorsichtig ausgraben, unter Umständen teilen und am neuen Standort wieder einsetzen.

Ab März beginnt die Staudenpflanzsaison! Ein guter Zeitpunkt, im Pflanzenhof einmal vorbeizuschauen. Dort sind jedes Jahr neue Überraschungen zu entdecken.

Lilien werden jetzt gesetzt. Für Montbretien, Gladiolen, Tigerlilien Canna und Dahlien jetzt die Pflanzplätze vorbereiten. 

Frühlingszwiebeln teilen
Die Zwiebeln von Schneeglöckchen, Märzenbecher (Knotenblume) und Blaustern (Scilla) können im März bzw. nach der Blüte von der Mutterzwiebel getrennt und separat eingepflanzt werden. Auch andere Zwiebeln, deren spitzen aus dem Boden brechen, kann man jetzt vorsichtig teilen.

Bei Zierpflanzen im Winterlager sollte man jetzt nachschauen, ob sie nicht zu trocken oder zu feucht stehen.

Gemüse

Gründüngung auf Gemüsebeeten
Beete, die erst ab Mai mit Gemüse bepflanzt werden sollen, können vorab mit einer Gründüngung versehen werden. Spinat kann sowohl als frühes Gemüse, als auch als Mulchmaterial verwendet werden!

Kräuterpflege
Wer gerne Schnittlauch isst, fördert dessen frühe Ernte durch eine leichte Lockerung des Bodens und eventuelles Auflegen von Vlies, Schlitz- oder Lochfolie.

Winterbohnenkraut und Thymian zurückschneiden, Oregano direkt über dem Boden abschneiden, Salbei nicht zu stark ins alte Holz zurückschneiden.

Überwinterte Petersilie jetzt leicht düngen und den Boden drumherum lockern.

Ab Ende März kann man auch Zitronenmelisse und Liebstöckel setzen.

Basilikum kann ab Ende Februar auf der Fensterbank angesät werden. Er ist ein Lichtkeimer (nicht mit Erde bedecken) und braucht eine Erde, die Feuchtigkeit gut speichern kann.

Rasenflächen in Gemüsebeete umwandeln
Zu diesem Thema erarbeiten wir zur Zeit eine neue, einfache Methode, mit der man mit wenig Arbeit zu einer üppigen Ernte gelangt – bleiben Sie dran!

Saatgut
Wenn noch nicht geschehen: jetzt Saatgut sichten und ggf. neues kaufen.

Voranzucht auf der Fensterbank:

  • Tomaten (Ende März)
  • Kohlsorten (Brokkoli, Blumenkohl, Wirsing), Kohlrabi
  • Rettich und Radieschen (Anfang bis Mitte März)
  • Salat
  • Gurken und Zucchini (ab Ende des Monats)
  • Melonen
  • Auberginen (ab Monatsmitte, sie benötigen einen feuchten Boden und eine Keimtemperatur von 20 – 25°C)
  • Zuckermais
  • Bleichsellerie, Petersilie (um ihr einen Schneckenvorsprung zu geben)
  • Bohnen (sie sind dann gegen den Schneckenfraß besser gewappnet)

Vorgezogener Paprika kann jetzt pikiert werden.

Aussaat unter Glas
Ab März können unter Glas, unter Folie oder im Frühbeet folgende Gemüse ausgesät werden:

  • Kohlrabi,
  • Pflücksalat,
  • Saatzwiebeln,
  • Schnittsalat,
  • Sommerlauch,
  • Weißkohl.

Aussaat im Freiland

Probieren Sie es mit:

  • Spinat, Rote Beete, Melde
  • Frühmöhren, Pastinaken, Kerbel, Kerbelrübchen, Fenchel, Schnitt- und Wurzelpetersilie, Zuckerwurzel
  • Zwiebeln,
  • Erbsen, Busch- und Stangenbohnen, dicke Bohnen
  • Kopf- und Schnittsalat, Haferwurzel, Schwarzwurzel
  • Feldsalat,
  • Kopfkohl, Wirsing, Kohlrabi, Radieschen, Rettich, Mairübchen, Löffelkraut
  • Kürbis.

Der Erfolg kann ausbleiben. Wenn das Wetter jedoch mitspielt, sind sie eine/r der Ersten, die ernten. Radieschen und Frühmöhren kann man auch zwischen Erdbeeren säen.

Die Kombination von Vorkultur und Direktsaat kann die Erntedauer verlängern.

Und vorgezogene Pflanzen können ab März gesetzt werden:

  • Weißkohl,
  • Rotkohl,
  • Kohlrabi,
  • Wirsing,
  • Kopfsalat,
  • Dicke Bohnen,
  • Spargel und
  • Rhabarber.

Gegen Kälteverluste sollte man die Pflänzchen mit einer Vliesbedeckung  oder einem Folientunnel schützen.

Wenn möglich, sollte man das Frühbeet mit zimmerwarmem Wasser gießen. Gießen Sie möglichst nur den Boden und nicht die zarten Pflanzen. Sie werden dann weniger von Pilzen befallen.

Knoblauch und Steckzwiebeln können jetzt gesteckt werden. Hier auf ausreichenden Pflanzabstand und einen sonnigen Standort achten. In Staudenbeeten kann Knoblauch gegen Schädlinge nützlich sein.

Wer Sellerie vorzieht, sollte darauf achten, dass die Keimtemperatur nicht unter 16°C fällt, sonst blüht er noch im gleichen Jahr (und bildet keine Knolle).

Kartoffeln können ab März vorgekeimt werden, wenn an sie Anfang April setzen will. Bei Jeebel werden Kartoffeln erst ab Ende März vorgekeimt und ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) gesetzt, damit es keine Kälteschäden gibt.

Mairübchen, im Herbst gesät, kann man jetzt noch ernten. Ebenfalls ernten kann man jetzt noch Zuckerwurzeln und Pastinaken, wenn man dies nicht schon im Januar und Februar gemacht hat.

Obst

Erdbeeren
Damit die Erdbeeren gesund bleiben, entfernen Sie den ältesten, häufig ausgewinterten Blattkranz und lockern Sie den Boden zwischen den Pflanzen durch leichtes Hacken. Über den Winter vorkultivierte Erdbeeren können jetzt ausgesetzt werden.

Schnittmaßnahmen

…bei Kernobst (Äpfel, Birnen…) können bei frostfreiem, trockenem Wetter fortgesetzt werden. Je stärker der Rückschnitt, desto intensiver das Triebwachstum und desto weniger Obst.

Pfirsiche erst kurz nach der Blüte schneiden.

Sauerkirschen und Beerensträucher nur noch bis Anfang März zurückschneiden.

Bei Kiwis werden die 3 – 4 jährigen Fruchttriebe abgeschnitten und die neuen einjkährigen Fruchttriebe auf 3 – 5 Augen zurückgeschnitten. (möglichst Anfang bis Mitte März)

Bei Brombeeren die alten Ruten direkt über dem Boden abschneiden (verhindert Pilzbildung). Das Schnittgut entfernen. Die anderen Ruten auf 2 m einkürzen und am Gerüst fächerförmig festbinden. 

Rasen
Um den Rasen zu beleben, ist ein milder Tag gut geeignet, ihn zu vertikutieren. Dabei sollte man in Längs- und Querrichtung arbeiten, um das Moos herauszureißen. Wenn der Boden sauer ist, kann man mit etwas Kalk die erneute Vermoosung verlangsamen. Ist der Boden jedoch verdichtet oder verschattet, hilft vertikutieren und kalken nicht. Flusssand darübergestreut soll Abhilfe schaffen.

Außerdem ist der März ein guter Monat, um Rasen neu anzusäen oder nachzusäen.

Allgemein

Wassertonnen können jetzt wieder in Betrieb genommen werden!

Der Kompost darf umgesetzt werden!

Tiere im Garten
Nistkästen sollten jetzt aufgehängt oder gereinigt werden, bevor der Brutbetrieb losgeht. Je 500m² wird ein Meisenkasten empfohlen, um die Konkurrenz nicht zu erhöhen. Statt eines zweiten Meisenkastens ist z.B. eine Halbhöhle für Rotschwänze eine gute Alternative (bei Samen Rohde erhältlich).

Nach dem Säubern der Gemüse- und Staudenbeete: Wie geht man mit dem Schnittgut tierfreundlich um? Wenn man, aus Rücksicht auf die Insekten und andere Kleinlebewesen, die abgeblühten Staudenstiele stehengelassen hat, ist jetzt die Frage, was man mit ihnen macht, wenn man sie jetzt vom Beet bzw. Acker entfernt. Ein guter Tipp ist, sie in einer „Schmuddelecke“ z.B. neben dem Kompost gebündelt oder locker aber unbedingt aufrecht hinzustellen. Es kann dort noch ein paar Wochen als Insektenschutz dienen, bevor es dann gehäckselt wird. Je unterschiedlicher das Schnittgut ist, desto vielfältiger auch die Fauna, die darin verbleiben kann. Auf diese Weise haben Sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die jetzt treibenden Frühlingsblüher bekommen Licht und einen schönen Platz und der natürliche Kreislauf des (Insekten-)Lebens bleib in ihrem Garten ein Stück weit erhalten.

Wichtige Nahrungspflanzen für (Wild-)Bienen, Hummeln und Co. sind:

  • Krokusse,
  • Winterlinge.
  • Schneeglöckchen,
  • Primen (auch Zuchtformen),
  • Weidenkätzchen,
  • Ehrenpreis,
  • Gänseblümchen,
  • Huflattich,
  • Taubnessel,
  • Vogelmieren,
  • Schlehe
  • Weißdorn und
  • die Kornelkirsche.

Holzhackschnitzel für unsere Pächter

Unser Vorstandsvorsitzender konnte eine Fuhre Holzhackschnitzel organisieren. Zwei Drittel davon sind für die Pächter freigeben. Wir bitten jeden maximal drei Schubkarren zu nehmen, damit möglichst viele etwas davon haben. Der Rest ist für die Gemeinschaftsanlage, insbesondere Rabatten am Parkplatz vorgesehen. 

Gartentipps für den Februar

Gehölze

Verjüngung von Laubgehölzhecken
Wenn Sie bei frostfreiem Wetter eine sommergrüne Laubgehölzhecke deutlich verjüngen wollen, sollte der Rückschnitt je nach Art bis ins alte Holz erfolgen. Alle Seitentriebe sind auf zwei bis drei Augen zu kürzen. In der Regel werden aber sommergrüne Hecken erst Ende Juni und/oder Ende August geschnitten. Außerdem muss bei Ahornhecken damit gerechnet werden, dass sie bereits in diesem Monat nach Rückschnitt stark „bluten“ können. Ganz wichtig: Vor stärkeren Eingriffen vorab immer überprüfen, ob Vögel in der Hecke ihre Jungen aufziehen. Ist dies der Fall, sollten Sie die Maßnahme verschieben.

Kalkanstrich an jungen Bäumen
Den Kalkanstrich der Bäume sollte man jetzt machen, wenn noch nicht erfolgt. Er schützt besonders junge Bäume vor Frostrissen. 

Winterschnitt
Befallene Äste mit Feuerbrand oder Krebs sollte man jetzt entfernen. Achtung: nicht bei Minusgraden unter -5 °C schneiden. Diesen Schnitt kann man, bei Gefahr von Wildverbiss, für das Wild liegen lassen. Es nimmt gern dieses Alternativangebot an. 

Auch Johannis- und Stachelbeeren kann man Ende des Monat bei milden Temperaturen schneiden. Bei manchen Sorten (Jonkher van Tets und Red Lake) werden kürzere Seitentrieblängen von 5 – 15 cm empfohlen, als bei anderen (Rotet, Rovada, Stachelbeeren). Wer nicht weiß, welche Sorte im Garten steht: ausprobieren.

Und jetzt kann man auch alle noch hängenden Fruchtmumien erkennen und entfernen.  

Sollte Schnee dick auf Ästen liegen, ist es manchmal für den Strauch oder Baum eine Erleichterung, diesen abzuschütteln.

Jetzt wieder die Anbindungen von Jungbäumen überprüfen und die Stricke evtl. lockern bzw. neu binden.

Blumen

Schneeglöckchen
Der Februar ist der Schneeglöckchenmonat! In Großbritanniens ist die Blüte des Schneeglöckchens ein großes Ereignis. Es gibt dort zu Schneeglöckchenreisen, Auktionen (!), Seminare und Ausstellungen. Wer sich einmal in die Vielfalt der Schneeglöckchen einarbeiten möchte, dem empfehle ich die Seite von Michael Camphausen.

Blumen im Winterlager
Sollten noch trocken gelagerte Tulpenzwiebeln im Lager liegen, kann man sie jetzt noch bei offenem Boden in diesen legen. Dazwischengesteckt schützt eine kleine Knoblauchzehe vor Krankheiten.

Dahlien- und Gladiolenknollen-Lagerräume jetzt einmal lüften, um die Feuchtigkeit zu verbannen, in der sonst Schimmelpilze sich wohlfühlen.

Frühblüher teilen
Neben den Schneeglöckchen kann man auch Märzenbecher nach der Blüte für die Vermehrung teilen.

Gemüse

Mäuse im Gemüsebeet
Zur Zeit fressen sie sie alles, was uns auch noch schmecken könnte. Gegen sie haben sich Fallen am besten bewährt.

Gemüsezwiebeln stecken
Bei offenem Boden können Ende des Monats Steckzwiebeln, Schalotten und Perlzwiebeln gesteckt werden. Knoblauch kann ebenfalls gesteckt werden, jedoch ist der Spätsommer dafür günstiger. Die jetzt gepflanzten Knollen bleiben kleiner. Wenn Zwiebeln durch den Frost an die Oberfläche gedrückt wurden, sollte man diese bei offenen Wetter wieder in den Boden zurückdrücken.

Steckzwiebeln im Topf antreiben
Dann erntet man das junge Zwiebelgrün. Sie sind dann zwar nicht mehr zum Zwiebelknollenbilden brauchbar, doch wenn man überzählige Steckzwiebelchen hat, ist das eine gute Alternativnutzung. 

Puffbohnen
Sind ein guter Stickstofflieferant vor Kartoffeln. Außerdem kann man sie als allererstes Gemüse ernten. Im Februar kann man bestimmte Sorten schon in den Boden legen. Bitte auf die Beschreibung auf dem Samentütchen schauen!

Rettich im Gewächshaus
Auch weiße und rote Rettiche können im frostfreien Gewächshaus schon gesät werden. Vorher etwas Kompost untergraben. Jeweils 3 Samen im Endabstand säen und nach der Keimung die stärksten Keimlinge (mit den Keimblättern) stehen lassen.

Stielmus säen
Für das erste Grün aus dem Garten kann man ab Monatsmitte Stielmus (bzw. Rübstiel) unter Folie aussäen.

Obst

Brombeeren schützen
Da wir im Verein etwas höher und freier liegen, kann man seine Brombeeren schützen, indem man die einjährigen (fruchttragenden) Jungruten längs auf den Boden legt und mit Stroh 20cm hoch gut bedeckt.

Erdbeeren verfrühen
Wer frühe Erdbeeren ernten möchte, deckt die Pflanzen jetzt mit einem Vlies ab. Bei starker Kälte das Vlies doppelt legen oder eine Folie darauf.

Rhabarber verfrühen
Die gelingt, wenn man organisches Material Über der Wurzel anhäuft und darauf einen Behälter setzt oder Vlies auflegt. 

Wein schneiden
Jetzt ist Weinschnittzeit. Schneiden Sie den Wein „luftig“, um den Befall von Mehltau im Sommer zu minimieren. Es gibt gute Anleitungsvideos im Internet.

Allgemeines

Jungpflanzenanzucht
Ja, jetzt kann es für manche Pflanzen schon losgehen! Frosttolerante Salate zum baldigen Auspflanzen oder Pflanzen mit langer Kulturdauer, wie z.B. Knollensellerie oder Physalis, kann man demnächst aussäen. Aber auch Stangensellerie, Blumenkohl und Erbsen (draußen säen) können im Februar gesät werden. Ran an die Aussaatgefäße.

Für die Jungpflanzenanzucht werden verschiedene Gefäße angeboten. Es gibt inzwischen auch welche auch Metall – für den langanhaltenden Einsatz. Weiterhin hat sich die Erdballenpresse bewährt. Diese kann man bei Wolfgang Nixdorf‘s Gemüsegarten Versandhandel bestellen. Auch Anzuchterde, passende Schalen, und Vliese, Profisaatgut etc. gibt es dort. Der Vorteil der Erdballen-Voranzucht liegt darin, dass man die Pflänzchen mit Ihrem Erdballen direkt ins Beet setzen kann. Das erleichtert das Anwachsen und erhöht den Erfolg. Auch der Biogartenversand bietet eine Erdballenpresse an. 

Im Internet gibt es gute Anleitungen / Tipps von „Wurzelwerk“ aus Kassel. Und für ganz Begeisterte ein kostenloses „Bootcamp“ oder sogar einen Online-Gärtnerkurs. Dieser ist zur Zeit ausgebucht. Aber man kann sich in eine Warteliste eintragen.

Lagerung von Gemüse
Wenn Sie noch Gemüse im Lager haben: kühle Temperaturen bei guter Sauerstoffversorgung fördern den Nitratabbau. In der Laube lässt sich dies oft realisieren.

Hügel oder Hochbeete
Im Februar ist es ideal, das geplante Hügelbeet anzulegen. Man kann in ihm den letzten Astschnitt hervorragend unterbringen. Je nach Bauart – Trockenmauersteine, alten Klinker, Rundhölzer oder Balken – wird das Hochbeet seinen Standort früher oder später wechseln. Die Füllung muss davon nicht betroffen sein, denn diese kann man erneuern, so oft man möchte. Will man ein Winterbeet aus dem Hochbeet machen, ist ein 2- 3 Jahre „altes“ Hochbeet ideal.

Frühbeet mit Mistunterlage
Um Salat schon früh auspflanzen zu können, ist eine Mistpackung hilfreich. Dazu die Frühbeetfläche 50 – 60 cm tief ausgraben, eine 30 – 40 cm dicke Lage Pferdemist einfüllen, diese leicht festtreten und mit möglichst warmem Wasser angießen. Dann frischen Boden darüber geben und den Frühbeetkasten daraufstellen. Nach 5 Tagen (nicht früher!) bepflanzen. Direkt hierein kann man Salate, Petersilie und Kresse säen (auf die Fruchtfolgeabstände achten).

Organischen Dünger ausbringen
Gut abgelagerten Stallmist oder Kompost kann man jetzt ausbringen. Die Gefahr der Auswaschung ist jetzt gering und der Boden ist gut vorbereitet, wenn die Saison losgeht.

Saatgutvorrat überprüfen und vervollständigen
Haben Sie noch eine andere gute Idee für dieses Jahr? Jetzt ist die beste Zeit für die Bestellung des Saatguts, ggf. auch der Saatkartoffeln.

Der Zweitspinat: Neuseeländerspinat
Dieser Spinat ist wächst etwas langsamer, ist dafür aber im Sommer noch zu ernten. Er wird als Bodendecker unter Tomaten empfohlen

Bodenproben jetzt entnehmen
Wenn Sie es schon immer machen wollten: jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Entnahme von Bodenproben. Dazu sticht man an mehreren Stellen (bis zu 15) des Beetes Bodenproben bis 25 cm Tiefe ab. Diese mischen und in eine feste Tüte oder ein Glas geben. 

Bei dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, Versuchsfeld 11 – 13, 34128 Kassel-Harleshausen erhält man eine differenzierte Untersuchung nach den wichtigsten Parametern, ob der Boden z.B. sauer oder zu alkalisch ist (das ist meist der Fall) mit den Inhaltsstoffen Phosphor, Kalium und Magnesium. Dazu bekommt man eine Düngeempfehlung. Die Untersuchung kostet 17,50 € zuzüglich MwSt. Laden Sie sich dazu das Formular „Untersuchungsauftrag Bodenproben Probenliste“ (https://lhl.hessen.de/sites/lhl.hessen.de/files/2022-06/ua-lhl-bodenproben-probenliste.pdf) herunter.

Neben der Adresse sind weitere folgende Angaben erforderlich:

  • Bodenentnahmedatum
  • Schlagbezeichnung: Kleingartenverein Dönche
  • Nutzung: 4 (= Garten)
  • das erste Kästchen unter pH, P, K, MG ankreuzen
  • unterschreiben

Dann Probe und Formular nach Harleshausen bringen 🙂

Gartentipps für den Januar

Frostschutz kontrollieren
Wenn Sie Ihre Pflanzen mit Abdeckungen gegen zu starken Frost sichern, sollten Sie diese ab und zu überprüfen, denn egal ob Sie Reisig, Sackleinen, Folie oder Laub (!) verwenden, es muss immer eine ausreichende Luftzufuhr gewährleistet sein, sonst beginnen die Pflanzen zu faulen. Dies gilt natürlich auch für Obstgehölze und Rosen.

Gehölzschnitt
Gehölze grundsätzlich nur an frostfreien Tagen schneiden und gut gepflegtes, scharfes und qualitativ hochwertiges Werkzeug verwenden.

Winterpflege
Nach starken Schneefällen kann es nützlich sein, die Äste von Gehölzen durch leichtes Schütteln von ihrer Schneelast vorsichtig zu befreien, um unerwünschte Astbrüche zu vermeiden.

Gespinstmotten an Laubgehölzen
Gespinstmotten überwintern in schuppenartigen Gelegen an den Trieben. Sie helfen Ihrem Baum, indem sie diese mit der Hand entfernen.

Saatgut
Jetzt ist die Zeit, die Saatgutvorräte durchzuschauen und zu überprüfen, ob man für die kommende Saison neues braucht. Viele Saatgutanbieter versenden jetzt ihre Kataloge.

Wenn Sie selber Samen geerntet haben, sollten Sie diese öfter kontrollieren. In manchen entdeckt man plötzlich winzige Käfer, die die Samen unbemerkt fressen bzw. gefressen haben. Oder sie sind zu feucht gelagert und fangen an zu faulen bzw. zu schimmeln. Bei den kleinen Käfern ist meist nichts mehr zu retten, während zu feuchte Samen noch getrocknet werden können. Schimmeliges Saatgut entfernen und wegwerfen. Bei der Aufbewahrung evtl. umsteigen auf kleine Leinensäckchen oder Streichholzschachteln. Das Beschriften nicht vergessen!

Achten Sie beim Kauf von Gemüsesaatgut auf resistente Sorten. Sie haben dann mehr Freude an selbstgezogenem gesundem Gemüse.

Um die Keimfähigkeit bei älterem Saatgut zu überprüfen, macht eine Keimprobe auf angefeuchtetem Fließpapier Sinn. Die Keimfähigkeit sollte zwischen 80 und 90 Prozent liegen. Liegt sie darunter, muss dichter gesät werden. Meist entspricht das Haltbarkeitsdatum auf der Saatgut-Verpackung der Dauer der Keimfähigkeit. Bei abgelaufenem Datum lieber frisches Saatgut kaufen.

Haltbarkeiten von Saatgut:

  • Schwarzwurzeln und Pastinaken: 1 Jahr
  • Schnittlauch bis zu 2 Jahre
  • Gurken-, Melonen- oder auch Tomatensamen 6 – 8 Jahre

Kaltkeimer jetzt aussäen. Dazu gehören:

  • Enzian,
  • Kugeldisteln,
  • Duftveilchen,
  • Bärlauch,
  • Primeln,
  • Iris,
  • Mohn,
  • Phlox,
  • Trollblume,
  • Sonnenhut,
  • Tränendes Herz und
  • Eisenhut

Ziergräser stehen lassen
Schneiden Sie Ziergräser wie Lampenputzergras oder Miscanthus erst im Frühjahr (Ende April, Anfang Mai), wenn die Frostgefahr weitgehend vorüber ist. Die alten Halme schützen das Herz der Gräser vor der Auswinterung (kahle Stellen in der Mitte). Außerdem sehen die Halme im Frost schön aus und sie bieten Vögeln und Insekten Nahrung und Winterschutz.

Beete
Den Gemüseacker nicht umgraben, wenn Schnee darauf liegt. Der untergegrabene Schnee verzögert im Frühjahr die Erwärmung des Bodens. Dagegen schützt und wärmt eine aufliegende Schneedecke den Boden.

Ernte bei frostfreiem Boden:

  • Topinambur
  • Meerrettich
  • Petersilienwurzeln
  • Sellerie
  • Zuckerwurzeln
  • Pastinaken
  • Wirsing
  • Porree
  • Grünkohl
  • Spinat
  • Postelein
  • Feldsalat (in der Mittagszeit schneiden, weil er dann weniger Nitrat enthält)

Sollten Sie gefrorenes Gemüse ernten, lasse sie es in einem kühlen Raum langsam auftauen.

Grünkohl und Rosenkohl vertragen Temperaturen und -10°C nicht gut. Wenn eine längere Frostperiode angekündigt ist, hängen Sie die Pflanzen besser in einem kühlen Raum auf.

Lauch schützen
Lauch ist nur begrenzt frosthart. Um Schäden durch starke Kahlfröste zu vermeiden, sollten Sie die Pflanzen durch 2 – 3 Lagen Flies Vlies oder Sackleinen schützen.

Antreiben
Wurzeln von Chicorée, Löwenzahn oder Wurzelpetersilie können noch angetrieben werden. Dazu das Laub bis zwei Finger breit über den Wurzeln entfernen und sie dicht an dicht in einen etwa 20 cm hoch mit Substrat gefüllten Eimer stellen. Nach kräftigem Angießen mit Erde auffüllen (Chicorée-außerdem mit dunkler Folie abdecken) und bei 15 °C treiben.

Auch Schnittlauch kann man jetzt noch antreiben. Graben Sie eine eingezogene Pflanze aus dem Garten aus und lassen Sie ihn bei ca. 15°C Raumtemperatur wachsen.

Wer Süßkartoffeln anbauen möchte, sollte diese ebenfalls jetzt antreiben. Dafür einfach eine oder mehrere Bio-Süßkartoffel ins Wasser stellen. Später werden von den Trieben Stecklinge gemacht und so Jungpflanzen für die Aussaat gezogen.

Frisches im Winter
Eine schöne Alternative zum Gemüse vom Acker sind Sprossen. Sie enthalten sehr viele Vitamine und Mineralien.

Saisonales Wintergemüse auf dem Speiseplan, wie alle Kohlsorten inkl. Sauerkraut, Lauch und Sellerie, ist wegen seiner vielen Vitamine und Mineralstoffe besonders gesundheitsfördernd. Zur Zeit in Mode sind fermentierte Gemüse (Sauerkraut, Kimchi, etc.). Sie enthalten zusätzlich gesunde Bakterien, die den Darm sanieren.  

Artischocken aussäen
Damit sich noch in diesem Jahr kräftige Blüten entwickeln, empfiehlt sich eine Aussaat in Töpfe oder eine Saatkiste bereits im Januar. Tipp: Legen Sie die Samen vorher einen Tag in warmes Wasser, dann keimen sie an einem temperierten Standort nach zwei bis drei Wochen.

Obst- und Gemüselagerung
Obst nicht mit Gemüse zusammen lagern. Eine gemeinsame Lagerung lässt Gemüse schneller altern. Gemüse, Obst und Zierpflanzen im Winterlager regelmäßig kontrollieren. Schadhafte Früchte entfernen, bevor sich Schimmel und andere Pilzerkrankungen ausbreiten.

Kürbisse lagern optimal in kühler, trockener Luft, nicht so gut im kühlen und feuchten Keller. Kohlköpfe, Steckrüben, Chinakohl und Wirsing auf einem Holzregal lagern, wobei sich die Köpfe nicht berühren sollten.

Zu warme Lagerung kann bei einigen Gemüsen zu einer Umwandlung von Nitrat in gesundheitsschädliches Nitrit führen. Kühle Lagerung bei ausreichender Sauerstoffversorgung fördert dagegen den Nitratabbau.

Bodenuntersuchungen im eigenen Garten
Von Zeit zu Zeit ist es sinnvoll, den Gartenboden auf Nährstoffe und Säuregrad (pH-Wert) untersuchen zu lassen. Erkundigen Sie sich beim Landwirtschaftsamt bzw. bei den Fachberatern der Landkreise über die Möglichkeiten solcher Bodenuntersuchungen.

Tee aus Thymian und Salbei
Ein schmackhafter und Husten stillender Tee lässt sich aus frisch geschnittenem Thymian und Salbei herstellen. Die beiden Halbsträucher sollten aber nicht zu weit heruntergeschnitten werden, damit sie bei späten Frostperioden nicht auswintern (zurückfrieren).

Gewächshaus
Befreien Sie das Kleingewächshaus von starker Schneelast. Das Gewicht von nassem Schnee kann Glasscheiben und Folien beschädigen. Zudem verdunkelt eine Schneedecke das Gewächshausinnere und beeinträchtigt somit die Anzucht von Gemüse- und Blumenpflanzen.

Kranke Obstbäume entfernen
Warten Sie mit dem Entfernen kranker oder kümmerlicher Obstbäume in Ihrem Garten nicht bis zum Frühjahr. Jetzt haben Sie mehr Zeit dafür. Wenn Sie an die gleiche Stelle wieder einen Obstbaum setzen wollen, graben Sie den Wurzelstock gleich in Form des Pflanzloches aus. Wählen Sie möglichst eine andere Obstart, damit der neue Baum „seine“ Nährstoffe im Boden findet.

Hat man genügend Platz im Garten, muss man einen alten, abgängigen Obstbaum nicht unbedingt sofort roden. Totholz ist Lebensraum für Insekten, Käferlarven, Pilze, usw. von denen sich z.B. wieder Spechte und andere Vögel oder kleine Tiere ernähren.

Pfähle zum Anbinden – die richtige Auswahl
Wenn Sie Baumpfähle verwenden bzw. ersetzen möchten, wählen Sie welche aus Fichte, Kiefer, Robinie oder Esskastanie. Diese halten lange ohne giftige Imprägnierung. In Baumärkten werden überwiegend imprägnierte Hölzer angeboten (auch bei den Holzkompostern). Beim Pflanzenhof Nordshausen erhalten Sie unbehandelte, langhaltbare Pfähle.

Achten Sie bei vor längerer Zeit gepflanzten Gehölzen auf die Anbindestellen. Vergessene Stricke und Knoten würgen dem Baum oft den Lebensnerv ab! Ein zu spät entfernter Strick aus dem falschen Material kann die Baumrinde rundherum schädigen. Da der Baum dann über die Rinde keine Nährstoffe von den Blätter mehr zur Wurzel führen kann, wird er zunächst einen Knoten an der geschädigten Stelle entwickeln (wegen des Nährstoffdrucks an dieser Stelle), mittelfristig jedoch absterben. Zu enge Stricke müssen gelockert und neu gebunden werden, wenn der Baum weiterhin Halt benötigt. Ideal sind Kokosstricke (auch beim Pflanzenhof erhältlich). Sie werden mit der Zeit von selbst lockerer und geben damit dem Baum „automatisch“ seine Freiheit zum Wachsen und gleichzeitig Halt.

Schnitt von Reisern
Für die Veredlung können im Januar von Reiser von Apfelsorten geschnitten werden, vorausgesetzt, sie haben noch nicht angetrieben. Wählen Sie Reiser von gut belichteten Baumpartien aus und bewahren Sie sie in feuchtem Sand im kühlen Keller auf. Für Süßkirschen, insbesondere in Frühgebieten, ist der Zeitpunkt jetzt allerdings zu spät.

Veredelt werden kann sobald die Rinde löst (Pfropfen hinter die Rinde), das ist in der Regel im April der Fall.

Unterlagen von Apfelbäumen
Je nachdem, welchen Baumtyp man setzen möchte, eignen sich unterschiedliche Unterlagen. Für Hochstämme empfehlen sich vor allem Sämlingsunterlagen sowie die stark wachsende Typenunterlage A2, für halbhohe Buschbäume M 25 und MM106, für kleine Baumformen die schwach wachsenden Typen M9 und für schlechtere Böden M26. Mittlerweile werden im Handel schon diverse Mini-Obstbäume angeboten. Der Pflanzenhof bietet welche von der Fa. Häberli an.

Birnengitterrost
Wenn der Birnbaum im letzten Jahr unter Birnengitterrost (orangebraune Warzen auf den Blättern) gelitten hat, sollten Sie sich in Ihrem Garten nach einem Chinesischen Wacholder umschauen und diesen roden. Der Chinesische Wacholder ist nämlich Zwischenwirt des Pilzes, der heimische Wacholder (Juniperus communis) dagegen nicht! War der Befall nur leicht, steht das Gehölz vielleicht in Nachbars Garten.

Kompost im Beerenobst
Bei gefrorenem Boden lässt sich das Ausbringen von Kompost optimal und ohne Bodenschäden durchführen. Zum Einsatz kommen verschiedene Grünkomposte.

Stachelbeermehltau vorbeugen
Der amerikanische Stachelbeermehltau überwintert überwiegend als Pilzgeflecht in den Knospen der Triebspitzen von Stachelbeersträuchern. Deshalb lässt sich durch einen Rückschnitt der Triebspitzen das Infektionsrisiko deutlich senken. Entfernen Sie das Schnittgut vollständig. und geben Sie dieses aber nicht auf den Kompost, sondern entsorgen es am besten über den Hausmüll! Bei Neupflanzungen resistente Sorten wählen.

Spaliere vorbereiten
Wenn Sie im Frühjahr ein Wandspalier anlegen wollen, sollten Sie sich während der ruhigen Wintermonate um die Beschaffung des entsprechenden Materials kümmern. Verwenden Sie am besten Holzlatten und verzinkten Draht.

Beerensträucher und Obstbäume schneiden
Johannisbeer- und Stachelbeersträucher nur an frostfreien Tagen schneiden. Stark wachsende Obstbäume sollten jetzt noch nicht geschnitten werden. Der Grund hierfür liegt in der zum Frühjahr zunehmenden Anreicherung von Bildungsstoffen in den Trieben. Werden die Triebe früh geschnitten, gehen relativ wenig Stoffe verloren. Erfolgt der Gehölzschnitt spät, gehen dem Gehölz mehr Aufbaustoffe verloren und der Zuwachs verringert sich. Apfel- und Birnbäume, die im vergangenen Jahr stark gewachsen sind und wenig getragen haben, werden deshalb erst im März bzw. Anfang April geschnitten. Wer sich mit dem Obstbaumschnitt noch nicht auskennt, sollte Schnittkurse der Obst- und Gartenbauvereine besuchen und die Kenntnisse durch ein gutes Fachbuch vertiefen.

Schnittregel für Obstgehölze
Im Allgemeinen bedeutet starker Winterschnitt stärkeres Wachstum, schwacher Winterschnitt schwächeres Wachstum. Winterschnitt fördert das Triebwachstum. Sommerschnitt reduziert es und fördert die Fruchtbarkeit.

Winterschnitt
Beim Winterschnitt sollte man eine gewisse Reihenfolge einhalten. Beim Kernobst schneidet man die kleinfrüchtigen Sorten zuerst, die großfrüchtigen Sorten später (Nachwinter). Alternanzanfällige Sorten wie Elstar werden am Besten zur Blüte geschnitten. Süßkirschen schneidet man nach der Ernte oder im Frühjahr. Pfirsiche und Aprikosen schneidet man sicherheitshalber nach der Blüte – wegen der hohen Frostgefahr. Zwetschgen werden traditionell im Winter geschnitten, bei hohem Krankheitsdruck eher nach der Ernte, Stachelbeer- und Johannisbeersträucher zwischen Januar und März. Walnuss und Kiwi sollten besser im belaubten Zustand im August/September geschnitten werden, aber möglichst nicht im Frühjahr, denn wegen des starken Wurzeldrucks tropft die Schnittstelle dann oft tagelang.

Sofern Triebinfektionsherde der Moniliaspitzendürre aus dem vergangenen Jahr vorhanden sind, sollten Sie diese mit dem Winterschnitt entfernen, um eine Neuinfektion zu vermeiden. Dazu ist ein Schnitt bis ins gesunde Holz erforderlich. Entfernen Sie auch die hängen gebliebenen mumifizierten Früchte.

Wein schneiden
Wein an einem trockenen Tag ohne Frost im Januar oder Februar schneiden. Je nach Wunsch und Standort sind viele Schnittformen möglich, die Baum- und Rebschule Schreiber bietet detaillierte Schnittvideos, z.B. für Wein im Spalier oder auch auf einer Pergola.

Schnitt bei Äpfeln
Apfelsorten mit schwacher Ertragserwartung (z. B. Elstar in der Alternanz) sollte man erst zur Blüte schneiden. Denn dann erkennt man, was wirklich eine Blütenknospe ist. Somit kann man eventuell noch die Endknospen am einjährigen Holz nutzen. Schwaches oder krankes Holz, z.B. mit Mehltaubefall, sollte jetzt entfernt werden.

Gallmilben entfernen
Die ungewöhnlich aufgeblasenen Knospen an schwarzen Johannisbeeren sind der Überwinterungsort von Gallmilben. Die entsprechenden Knospen sollten herausgebrochen werden. Sind ganze Triebe befallen, werden diese herausgeschnitten.

Frostschutz für Obstgehölze
Auf der Rinde von sonnenexponierten Obstbäumen treten an sonnigen Wintertagen extreme Temperaturschwankungen auf. Kalkanstriche können die Bäume vor Frostrissen schützen. Die weiße Farbe reflektiert die Wintersonne und verhindert, dass sich die an sich dunkle Rinde zu stark erwärmt. Gerade im Januar und Februar ist die Gefahr von Frösten am größten.

Tiere im Garten
Die großen Knospen von Laubgehölzen, aber auch die von Johannisbeersträuchern sind in den Wintermonaten bei Vögeln sehr beliebt. Da die Tiere durch die Knospen vermutlich ihren Wasserbedarf stillen wollen, sollten Sie ihnen an frostfreien Tagen zusätzlich auch immer frisches Wasser bereitstellen.

Denken Sie daran, dass Futterhäuschen einmal pro Woche zu reinigen, um die Verbreitung von Krankheiten bei Vögeln zu mindern und verdorbenes Futter zu beseitigen. 

Wildverbiss vermindern
Wenn Sie Probleme mit Wildverbiss z. B. durch Kaninchen oder Mäuse haben, sollten Sie die beim Baumschnitt angefallenen Äste und Zweige liegen lassen, um die Tiere mit diesem Angebot von ihren gepflanzten Junggehölzen abzulenken.

Sitzstangen bei Bäumen
Sitzstangen in der Nähe von Bäumen locken Greifvögel und Eulen an, die Wühl- und Feldmäuse jagen. Sie verhindern, dass sich die Großvögel auf der Triebspitze der Bäume niederlassen und sie abknicken. Die optimale Höhe für Sitzstangen liegt bei 4 m.

Auswahl von Ziergehölzen
Wählen Sie Ziergehölzen, die Sie im Frühjahr pflanzen wollen, so, dass sie mit dem Standort und den Bodenverhältnissen zurechtkommen.

Z.B. Rhododendren: Sie benötigen üblicherweise einen sauren Boden und ausreichend Wasser. Sie gedeihen daher besser im Halbschatten eines hohen Baumes und in einem trockenen Sommer brauchen sie öfter einen guten Schwall Gießwasser.

Es gibt auch Rhododendren, die auf Unterlagen veredelt werden und einen normalen Gartenboden vertragen (z.B. Inkarho). Für sonnige Standorte sollte man eine Yakushimanum-Hybride wählen (siehe Deutsche Rhododendron Gesellschaft: www.rhodo.org oder auch Fachbetriebe für Rhododendron). Trotzdem möchten Sie ausreichend Wasser auch im Sommer bekommen.

Hortensien benötigen neben dem sauren Boden und mindestens einem halbschattigem Standort im Sommer sehr viel (!) Wasser. Wenn man nicht gerade das Glück hat, dass der Garten an einem unserer Wasserwege liegt, sollte man überlegen, ob man sie pflanzt oder das knappe Wasser nicht besser dem Gemüse zur Verfügung stellt.

Es gibt sehr viele andere Ziersträucher, für einen bunten, duftenden und bienenfreundlichen Kleingarten. Wir haben eine Liste erstellt, die Ihnen Anregungen geben kann. Bei Interesse fragen Sie bitte per E-mail unter fachberater@kgv-doenche.de nach, wir senden sie Ihnen gern zu.  

Änderung im Vorstand des Kleingartenverein Dönche e.V.

Rainer Schötz hat in der Gesamtvorstandssitzung am 14.12.2023 sein Amt als Vorsitzender des Kleingartenvereins Dönche e.V. mit sofortiger Wirkung niedergelegt.

Der Vorstand hat in derselben Sitzung den stellvertretenden Vorsitzenden, Ulrich Schwabach, einstimmig berufen das Amt des Vorsitzenden kommissarisch bis zur Jahreshauptversammlung am 02. März 2024 auszuüben.

Sie erreichen den Vorstand weiterhin auf dieser Handynummer: 0172 57 11 724 oder per E-Mail: info@kgv-doenche.de